Satellitengeschäft Rheinmetall checkt Kooperation mit Satellitenexperte OHB

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Wie jetzt bekannt wurde, gibt es Gespräche zwischen dem Bremer Satellitenhersteller OHB und dem Rüstungskonzern Rheinmetall. Lesen Sie hier, worum es geht ...

Nachdem Rheinmetall schon Ende letzten Jahres den Weg in die Weltraumrüstung eingeschlagen hat, geht man nun den nächsten Schritt in diese Richtung. Man will mit OHB kooperieren. Hier mehr dazu ...(Bild:  OHB)
Nachdem Rheinmetall schon Ende letzten Jahres den Weg in die Weltraumrüstung eingeschlagen hat, geht man nun den nächsten Schritt in diese Richtung. Man will mit OHB kooperieren. Hier mehr dazu ...
(Bild: OHB)

OHB und Rheinmetall sind in Gesprächen vertieft, weil sich beide für das, wie es heißt, größte Satellitenprojekt der Bundeswehr bewerben wollen. Es gehe um nicht weniger als zehn Milliarden Euro. Außerdem soll Airbus an dem Projekt Interesse zeigen. Den Angaben zufolge sollen im Rahmen des Projektes bis 2029 etwa Panzer, Schiffe und auch einzelne Soldaten über rund 200 neue Satelliten vernetzt werden. Experten sehen das als ähnliche Idee an, wie das Satellitennetzwerk Starlink, das von Spacex, der Weltraumunternehmens von Elon Musk betrieben wird. Die Ausschreibung für das Bundeswehrprojekt soll gegebenenfalls noch im Februar starten, wie es weiter heißt.

Rheinmetall wird die Aufrüstung im Weltall mitbestimmen

Egal, wie das nun ausgehen wird: Rheinmetall hat sowieso die Absicht, im Bereich Satelliten mit dabei zu sein. Das wurde bereits Ende letzten Jahres über ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem finnischen Satellitenspezialisten Iceye deutlich gemacht, wodurch man einen 1,7-Milliarden schweren Großauftrag der Bundeswehr für sich sichern konnte, um den Zugang zu weltraumgestützten Aufklärungsdaten zu erhalten. Die Satelliten sollen dann frühestens ab März, spätestens ab Juni 2026 im Rheinmetall-Werk in Neuss hergestellt werden, das von der Autoteileproduktion in die Militärgüterherstellung wechseln wird.

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