Zahnräder/Turbinen/Triebwerksbauteile Okuma zeigt beim Open House Maschinen für die Verzahnung

Redakteur: Stéphane Itasse

Die mechanische Bearbeitung von Zahnrädern, Turbinen- und Triebwerksbauteilen ist anspruchsvoll. Wie für Anwender bei der Bearbeitung solcher Teile eine langfristig lohnenswerte Investitionsstrategie entstehen kann, darüber informierten sich laut Veranstalter mehr als 300 Besucher aus 15 Ländern während des jüngsten Okuma Open House Ende November in Krefeld.

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Die mechanische Bearbeitung von Zahnrädern, Turbinen- und Triebwerksbauteilen stand beim Open House von Okuma im Fokus. (Bild: Hennecke)
Die mechanische Bearbeitung von Zahnrädern, Turbinen- und Triebwerksbauteilen stand beim Open House von Okuma im Fokus. (Bild: Hennecke)

Laut Mitteilung von Okuma fanden diesmal mehr denn je potentielle Neukunden und hier vor allem Entscheider aus Russland und Norwegen den Weg in die Europazentrale. Neben EMO-Neuheiten motivierten vor allem die Live-Vorführungen zu fachlichen Diskussionen.

Verzahnungen durch Abwälzfräsen und Tauchfräsen hergestellt

So zeigte Okuma auf einer Multus B750 die Herstellung von Verzahnungen und Spiralverzahnungen durch eine Kombination aus Abwälzfräsen und Tauchfräsen. Wie das Verzahnungsstoßen und die Funktion Turning-Cut für die Herstellung von Drehkonturen auf Bearbeitungszentren funktionieren, war anhand der neuen, horizontalen MA-600HII zu sehen.

Das Bearbeiten von Turbinen- und Triebwerksbauteilen demonstrierte Okuma an einer Multus B200-W sowie der neuen VTM-1200YB, heißt es. Das multiaxiale Dreh-Fräszentrum fertigte Laufschaufeln von der Stange und die VTM fräste Aufnahmenuten für Turbinenschaufeln mit einem Tannenbaum-Profilwerkzeug.

Horizontalbearbeitungszentrum für die Schwerzerspanung vorgestellt

Ein weiteres Präsentationsobjekt war die neue MB-8000H. Das Horinzontalbearbeitungszentrum mit 2-fach-Wechsler für 800er Paletten und Matrixmagazin für 171 Werkzeuge bietet eine Spindel mit 1071 Nm und bis 6000 min-1 für die Schwerzerspanung.

Den jüngsten Stand der Technik zum Thema Drehen repräsentierte eine LB3000 mit Roboter als flexible Fertigungszelle, die zusätzliche Aufgaben wie Entgraten, Messen, Gravieren und das Säubern von Fertigteilen hauptzeitparallel erledigt. Das ebenfalls neue Drehzentrum LT2000 mit 3 Revolvern veranschaulichte, wie Fertigteile durch eine integrierte, servogesteuerte Abgreifeinrichtung flink wie sicher aus der Maschine kommen.

Steuerungen und Software ergänzen die Werkzeugmaschinenpräsentation von Okuma

Ebenfalls auf dem Open House zu sehen war die neue Okuma-eigene Steuerungsgeneration OSP-P300S und die Okuma-IT-Produkte für mehr Produktivität und Effizienz bei Programmierung und Simulation. Zu den Software-Tools gehören zum Beispiel die Dialogprogrammierung, der NC-Simulator (Simulations-Software für den PC), der 3D-Virtual-Monitor (Kollisionsüberprüfung am PC), das Thema Excel Spread-Sheet (volle Excel-Funktionalität auf der Maschine) sowie die Ferndiagnose via Internet (Web-Ex).

Im Fokus der Besucher standen auch das Thermo Friendly Concept, das Kollisionsvermeidungssystem CAS und das Machining Navi M-I für die Vibrationsvermeidung beim Fräsbearbeiten.

Darüber hinaus ergänzten Partner von Okuma das Open House mit Produkten wie Zerspanungswerkzeuge, Messsysteme, Werkzeughalter, Spannmittel, Voreinstellgeräte, CAD/CAM und mehr.

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