Vom Datenchaos zur intelligenten Produktion
KI-Agenten machen Data Science für alle zugänglich

Ein Gastbeitrag von Stephan Liero* 6 min Lesedauer

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Schaeffler Special Machinery nutzt einen vierstufigen Ansatz, um Operating Intelligence schrittweise im Shopfloor zu etablieren – von der reinen Datensichtbarkeit bis hin zur automatisierten Optimierung.

Der Production Data Agent agiert wie ein erfahrener Analyst, indem er bei der Formulierung der Fragestellung hilft, eigenständig die passenden Werkzeuge wählt und die Ergebnisse verständlich erklärt.(Bild:  Schaeffler AG)
Der Production Data Agent agiert wie ein erfahrener Analyst, indem er bei der Formulierung der Fragestellung hilft, eigenständig die passenden Werkzeuge wählt und die Ergebnisse verständlich erklärt.
(Bild: Schaeffler AG)

Wer heute durch eine moderne Fertigung geht, sieht hochautomatisierte Anlagen, vernetzte Systeme und Monitore voller Daten. Was man nicht sieht, sind die Herausforderungen, denen Maschinenbediener und Instandhaltung gegenüberstehen. Eine wachsende Anzahl von Maschinen muss von immer weniger Mitarbeitenden bedient werden. Softwarelandschaften sind über Jahre gewachsen, Anlagenparks bestehen aus Maschinen verschiedener Generationen – und wenn eine Komponente ausfällt, kann das die gesamte Produktionskette ins Stocken bringen.

Viele Unternehmen in der Fertigungsindustrie stehen vor denselben Herausforderungen: zunehmender Fachkräftemangel und komplexe Arbeitsabläufe. Die Einarbeitung dauert Monate, und heterogene Anlagenlandschaften erfordern dauerhaft tiefes Fachwissen zu vielen unterschiedlichen Systemen. Lösungsansätze liegen oft bereits vor, verbergen sich jedoch in unterschiedlichen Systemen. Ein ganzheitlicher Überblick ist oft nicht vorhanden.