Wie mach´ ich das nur? Igus weist den Weg zum optimalen Fertigungsverfahren für Triboteile

Quelle: Igus 2 min Lesedauer

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Bei der Herstellung von Triboteilen aus Kunststoff stellt sich oft die Frage, ob man diese per 3D-Druck oder durch Spritzgießen fertigen soll. Igus kann sogar sagen, ob die Zerspanung nicht besser wäre.

Igus hat mit dem Triboteile-Service Konstrukteuren dabei geholfen, herauszufinden, ob ein reibungsrelevantes Kunststoffteil per üblichem Spritzgießen oder lieber per 3D-Druck hergestellt werden sollte. Nun haben die Kölner das Tool um den Zerspanungsprozess erweitert ...(Bild:  Igus)
Igus hat mit dem Triboteile-Service Konstrukteuren dabei geholfen, herauszufinden, ob ein reibungsrelevantes Kunststoffteil per üblichem Spritzgießen oder lieber per 3D-Druck hergestellt werden sollte. Nun haben die Kölner das Tool um den Zerspanungsprozess erweitert ...
(Bild: Igus)

Igus will mit dem Triboteile-Service nun nicht nur diese Art von Reibungsverlusten aus der Welt schaffen. Es handelt sich dabei um ein Online-Tool, das, wie Igus verspricht, mit nur wenigen Klicks und auf nur einer Website zum Ziel führt. Dabei wird das für das Bauteil passendste Herstellungsverfahren vorgeschlagen – und zwar mit Blick auf die Kosten, die Lieferzeit und die Lebensdauer desselben, wie es weiter heißt. Lassen wir uns hier mal eine Situation betrachten, die typisch für solche Probleme sind: Es ist Sommer, es ist heiß und neue Getränkeautomaten sollen ausgeliefert werden. Aber, weil der Teufel bekanntlich im Detail lauert, fehlt ein Gleitelement aus Kunststoff mit Sonderanforderungen. Das muss her – aber fix! Doch soll es additiv gefertigt werden oder lieber per Spritzgießmaschine? Da ist guter Rat teuer und ihn zu erhalten kostet normalerweise Zeit, ohne vorab zu wissen, ob die Herstellungsmethode auch die beste ist! Und Igus legt bei den Vergleichsmöglichkeiten jetzt noch ein Verfahren drauf.

Online-Tool vergleicht Machbarkeit, Preis, Lieferzeit und Lebensdauer

Um den Konstrukteure also bei der Auswahl des richtigen Verfahrens für die individuelle Herstellung von Bauteilen zu unterstützen, hat Igus, wie gesagt, den kostenlosen Triboteile-Service entwickelt. War es aber bisher nur möglich herauszufinden, ob der 3D-Druck oder das Spritzgießen ideal ist, so ist der Vergleich jetzt auch für die spanende CNC-Fertigung möglich. So könnten Konstrukteure die Effizienz der drei Herstellungsmethoden in einem einzigen Tool mit nur wenigen Klicks beurteilen, um zuverlässig die wirtschaftlichste, schnellste und langlebigste Möglichkeit zu identifizieren, heißt es weiter. Das Tool sei in dieser Form einzigartig auf dem Markt. Es sei egal, ob es sich dabei um Serienteile oder ein Ersatzteil ab Stückzahl eins handle. Das funktioniert so: Man braucht auf der Igus-Website nur ein CAD-Modell des betreffenden Bauteils hochladen. Stehe noch keine CAD-Datei zur Verfügung, könne man diese auch online über ein Tool von Igus erstellen. Nach dem Upload des CAD-Modells gelangt der Anwender auf eine Übersichtsseite, wo er sofort Preis und Lieferzeit für alle geeigneten Herstellungsverfahren findet.

Vielleicht kommt man sogar noch günstiger zum Wunschbauteil?

Über die Spezifikation seiner Anwendung – etwa Umgebungstemperatur, Schmutzbelastung oder Flächenpressung – wird auch der beste Werkstoff empfohlen. Darüber hinaus sei durch die Eingabe von dynamischen Anwendungsparametern die zu erwartende Lebensdauer berechenbar. Das ließe die Wahl für den passenden Werkstoff und das Herstellungsverfahren treffen. Dann kann man online bestellen. Für volle Transparenz bietet Igus auch einen Zusatzservice an. Gemeint ist die „Next Best Standard“-KI (KI = künstliche Intelligenz). Diese untersuche das Bauteil auf Ähnlichkeiten zu bestehenden Igus-Produkten. Fällt der Vergleich positiv aus, kann der Anwender in den jeweiligen Online-Shop wechseln, um dort das passende Standardbauteil zu wählen, statt eines individuellen Teils über den Triboteile-Service, was noch mehr Zeit spart. Statt langwieriger Recherchen und Vergleiche können sich Konstrukteure in diese Lage besser auf ihre Kernaufgabe konzentrieren: das Entwickeln innovativer Produkte.

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