Wenn es darauf ankommt!

Optimierte Oberflächen auf nichtrostendem Stahl für Hightech-Anwendungen

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Zwei Fallbeispiele aus der Praxis machen den Mehrwert deutlicher

Es erscheint folglich logisch, dass diese Kräfte durch den Ordnungszustand im Gitter zumindest über sehr kleine Distanzen beeinflusst werden können. Je mehr Unordnung in der Gitterstruktur herrscht, umso leichter entstehen temporäre Dipole, die wiederum für die van der Waals-Kräfte verantwortlich sind. Dass derartige Effekte auftreten, lässt sich durch erste Beobachtungen im praktischen Einsatz belegen.

  • Fallstudie 1 – Pharmaindustrie: Eine Effizienzsteigerung in der Medikamentenproduktion! Ein Betrieb stellte seine üblichen Edelstahlbehälter auf solche von Bolz Intec mit OGF und anschließender Elektropolitur um. Durch die verbesserte Fließgeschwindigkeit reduzierte sich die Anhaftung viskoser Medikamentenformulierungen, was die Reinigungszeit um etwa 30 % verkürzte. Die verbesserte Reinheit der Produkte erhöht darüber hinaus die Patientensicherheit und übertrifft die strengen regulatorischen Anforderungen;
  • Fallstudie 2 – Spezialchemie: Optimierung der Farbstoffproduktion! Ein Hersteller von Industriefarbstoffen integrierte ebenfalls Edelstahlbehälter von Bolz Intec in seinen Produktionsprozess. Die speziell behandelten Oberflächen verhindern nun die Partikelanhaftung von Farbpigmenten, wodurch der Farbstoffverlust um 20 % reduziert werden konnte. Die Stillstandzeiten der Rührwerke minimierten sich. Die Investition in optimierte Behälter spart jetzt Kosten und erhöht die Produktqualität, was die Wettbewerbsposition des Unternehmens nachhaltig verbessert hat.

Fazit und Zusammenfassung zum Thema OGF-Verfahren

Die entstehende Beilby-Schicht wird durch das OGF-Verfahren von Bolz Intec dünner und kann dann durch Elektropolieren leichter und auch sicherer – im Idealfall vollständig – entfernt werden. Der „negative Fußabdruck“ der mechanischen Bearbeitung wird verkleinert, weil die Einstellung einer optimalen Oberfläche bereits durch die Minimierung der aus der mechanischen Bearbeitung resultierenden Oberflächenbelastung vorbereitet wird. Es entsteht eine mikrotopografisch fein eingeebnete und spaltenfreie Oberfläche, und es finden sich weniger Gitterstörungen unterhalb der Oberfläche. Die Systemeigenschaften, die aus der Interaktion zwischen dem Behälter und dem jeweiligen Medium resultieren – beispielsweise die Korrosionsbeständigkeit und die Haftkräfte beim Kontakt mit feinen Partikeln – können durch das patentierte OGF-Verfahren folglich positiv beeinflusst werden. (pk)

* Professor Paul Gümpel von der Werkstoffberatung GbR aus Bodmann-Ludwigshafen und Cornelius Mauch von der Bolz Intec GmbH aus Argenbühl-Eisenharz.

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