Interview
Viele Maschinenbauer verschenken bei ihren Ersatzteilen Umsatzpotenzial – durchschnittlich 17 bis 20 Prozent

Das Gespräch führte Sebastian Human 12 min Lesedauer

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Ein unsichtbares Potenzial schlummert in den Lagerräumen vieler Maschinenbauunternehmen. In unserem Interview legt Alex Morbe von Markt-Pilot, offen, wie viele Unternehmen bei der Preisgestaltung ihrer Ersatzteile auf Umsatz verzichten.

Alex Morbe, Geschäftsführer bei Markt-Pilot ist sich sicher: Der After-Sales-Bereich, insbesondere das Ersatzteilgeschäft, wird angesichts der sich angleichenden Qualität im Neumaschinenmarkt zunehmend wichtiger für die Umsatz- und Rentabilitätssteigerung der Maschinenbauer.(Bild:  Pixabay/Markt-Pilot)
Alex Morbe, Geschäftsführer bei Markt-Pilot ist sich sicher: Der After-Sales-Bereich, insbesondere das Ersatzteilgeschäft, wird angesichts der sich angleichenden Qualität im Neumaschinenmarkt zunehmend wichtiger für die Umsatz- und Rentabilitätssteigerung der Maschinenbauer.
(Bild: Pixabay/Markt-Pilot)

Hinter diesen Verlusten stehen nicht selten veraltete Strategien, doch moderne Softwarelösungen können Licht ins Dunkel bringen. Das ist aber erst die Hälfte der Wahrheit. Verkaufen die betroffenen Unternehmen ihre Ersatzteile zu teuer oder zu günstig? Was genau steckt hinter dieser unübersichtlichen Preispolitik? Und wie können Maschinenbauer ihre Preisstrategien neu erfinden? Das und mehr haben wir den Geschäftsführer von Markt-Pilot gefragt.

In einem früheren Gespräch sagten Sie, dass Maschinenhersteller rund 96 Prozent ihrer Ersatzteile zu nichtmarktgerechten Preisen anbieten würden. Das ist ein unglaublicher Wert. Wie kann das sein?