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Gamification: Mit hoher Teammotivation zu einer messbaren Unternehmensentwicklung

Ein Gastbeitrag von Stefanie Waschk & Arne Gels* 6 min Lesedauer

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Um KPI und Unternehmensziele zu erreichen, sollen dedizierte Prozesse die Zusammenarbeit optimieren. Für den Erfolg sind entsprechende technische Voraussetzungen sowie Verständnis und Wissen bei allen Beteiligten nötig – und die Bereitschaft zu Veränderung und proaktivem Engagement.

Industrieunternehmen wie die SMS Group oder Amprion setzen auf Knowhow aus der Gaming-Branche, um möglichst nutzendenorientierte und motivierende Prozesse zu erhalten. Der Ansatz heißt Gamification.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Industrieunternehmen wie die SMS Group oder Amprion setzen auf Knowhow aus der Gaming-Branche, um möglichst nutzendenorientierte und motivierende Prozesse zu erhalten. Der Ansatz heißt Gamification.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Dass Kenntnisse und Technologien aus der Spielebranche zunehmend auch in Business-Anwendungen Einzug halten, ist kein Zufall: In kaum einem anderen Geschäftsfeld ist das Wissen darum, wie Prozesse und Software gestaltet sein müssen, um unterschiedlichste Zielgruppen von Anfang an zu involvieren und überzeugen, so essentiell wie hier. Schließlich nutzen die Menschen die Angebote freiwillig, die Konkurrenz an Freizeitangeboten ist riesig, und ein anderes Angebot ist nur wenige Klicks entfernt. Ein Spiel, das nicht auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Nutzenden ausgerichtet ist, hat keine Chance.

Um ein Spiel erfolgreich zu machen, reichen Highscores, Auszeichnungen und innovative Technologien jedoch nicht aus. Vielmehr müssen zusätzliches Wissen über Mediennutzungsverhalten sowie Erkenntnisse aus Hirn-, Verhaltens- und Kognitionsforschung in die Spielentwicklung einfließen. In den letzten Jahrzehnten hat die Gaming-Industrie so ein fast einzigartiges Knowhow aufgebaut.