Engineering für Hightech-Beschichtungsanlagen
Optische Qualitätskontrolle für Li-Ionen-Akkubeschichtungen

Ein Gastbeitrag von Klaus Vollrath 6 min Lesedauer

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Die Automobilindustrie rechnet mit Wachstum bei der Umstellung auf Elektroantriebe. Schlüssel hierfür ist die Weiterentwicklung der Akkumulatoren. Pilotanlagen, auf denen Beschichtungsvarianten und Verarbeitungstechnologien getestet werden, erfordern enge Positionstoleranzen. Hier erhält Hersteller Mathis umfassende Engineering-Unterstützung durch Compar.

Eine im Patch-Modus beidseitig mit graphithaltiger Anodenmasse beschichtete Kupferfolie.(Bild:  Compar)
Eine im Patch-Modus beidseitig mit graphithaltiger Anodenmasse beschichtete Kupferfolie.
(Bild: Compar)

„Wir haben uns vom Hersteller von Textilfärbeanlagen zum weltweit tätigen Engineering-Partner für anspruchsvolle Beschichtungstechnologien weiterentwickelt“, weiß Clemens Disch, Sales- und Marketing-Manager der Mathis AG in Oberhasli. Mit derzeit rund 60 Mitarbeitern entwickelt und realisiert das familiengeführte Unternehmen hochmoderne Beschichtungsanlagen für Hightech-Branchen wie den Automobilsektor, die chemische Industrie, die Fertigung von Li-Ionen-Akkus oder die Hersteller von Solarzellen. Als Partner ihrer Kunden helfen die Mathis-Spezialisten dabei, real funktionierende Anlagentechnologien für neue Ideen und Technologieansätze herzustellen. Mit solchen Pilotanlagen können die Kunden dann die Praxistauglichkeit neuer Ansätze austesten. Damit kann die Machbarkeit des Anlagenkonzepts gründlich geprüft werden. Dies soll sicherstellen, dass die später mit hohem Kapitalaufwand gebauten Großanlagen auch das gewünschte Ergebnis liefern. Bei solchen Projekten stützt sich Mathis auf ein dicht geknüpftes Netzwerk bewährter Liefer- und Entwicklungspartner aus der näheren Umgebung.

Lithium-Akkumulatoren für den Automobilsektor

„Obwohl ihr Prinzip schon länger bekannt ist, sind Lithium-Ionen-Akkus für den Straßenverkehr weiterhin eines der heißesten Entwicklungsthemen der Kfz-Hersteller“, ergänzt Nico Brand von der Abteilung für Technisches Engineering. Die Alltagstauglichkeit der derzeit verfügbaren Lösungen bezüglich Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Zyklusfestigkeit und Kosten könne viele Kunden nicht überzeugen. Um Fortschritte zu erzielen, müssten zahlreiche mögliche Varianten untersucht und optimiert werden.