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Zu einer Wasserstrahlschneidanlage gehören auch die entsprechenden Werkzeuge zum Wechseln von Verschleißteilen an Pumpe und Schneidkopf. Es sollten Ersatzteilpakete für Schneidkopf und Abrasivkopf sowie Dichtungen und Ersatzteile für Druckübersetzer und Rückschlagventil im Lieferumfang enthalten sein. Auch ein Betriebsmittel-Starter-Set bestehend aus Fokussier-rohren und Wasserdüsen und nicht zuletzt Abrasivsand für die ersten Schneidstunden sollten im Kaufpreis inkludiert sein. Weltweit gibt es nur zwei namhafte Hersteller von qualitativ hochwertigen Fokussierrohren sowie nur vier Produzenten von Wasserdüsen. Durch die Verwendung von Betriebsmitteln von geprüfter Qualität reduziert man die Betriebskosten langfristig. Außerdem ist bei Standardersatzteilen die Wiederbeschaffung einfach.
Die Schulung sollte auch Wartungsarbeiten beinhalten
Eine Anlage funktioniert nur dann perfekt, wenn sie auch richtig betrieben wird. Auch wenn die Bedienung generell einfach ist, sollte man auf eine intensive Schulung für die zukünftigen Anlagenbediener bestehen. Sie beinhaltet neben der Einweisung in den Betrieb auch die wesentlichen Wartungsarbeiten und den Tausch von Verschleiß- und Ersatzteilen sowohl an der Wasserstrahlschneidanlage als auch an der Hochdruckpumpe. Optimal wird der Schulungstermin kurz vor der Auslieferung festgesetzt. Wenige Wochen nach Auslieferung und Installation der Wasserstrahlschneidanlage sollte der Lieferant seine After-Sales-Betreuung in Form einer kurzen Nachbesprechung und bei Bedarf auch Nachschulung beim Kunden beginnen.
Wie immer sind ein gutes Teamwork und der enge Schulterschluss mit dem Hersteller entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg. Man sollte darauf achten, dass sämtliche Maschinendokumentationen in der jeweiligen Landessprache mit ausgeliefert werden und dass der Service auch nach dem Kauf stimmt.
Prompter Service bei Störungen ist unabdingbar
Bei technischen Störungen müssen werkseigene Techniker innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen – für den Fall, dass der Fehler über das Fernwartungssystem nicht zu beheben ist. Die Stundensätze der Techniker sollen bereits zum Zeitpunkt der Angebotslegung transparent sein. Der Transport, die Installation und die Inbetriebnahme durch den Hersteller sollten im Kaufpreis enthalten sein.
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