Innovationsplus Deutschland forscht und patentiert stärker! Bosch auf Platz eins!

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Deutschlands Industrie reagiert offensichtlich mit mehr Forschungs- und Entwicklungstätigkeit auf die technologische Konkurrenz aus China und anderen Nationen ...

Das Deutsche Patent- und Markenamt freut sich über mehr Patente zu Neuentwicklungen von deutschen Unternehmen, die 2025 eingereicht wurden. Erfahren Sie hier, warum das so ist und wer die Spitzenreiter darstellen ...(Bild:  Deutsches Patent und Markenamt)
Das Deutsche Patent- und Markenamt freut sich über mehr Patente zu Neuentwicklungen von deutschen Unternehmen, die 2025 eingereicht wurden. Erfahren Sie hier, warum das so ist und wer die Spitzenreiter darstellen ...
(Bild: Deutsches Patent und Markenamt)

Die Unternehmen haben 2025 deutlich mehr Neuentwicklungen beim Deutschen

Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldet als 2024, heißt es. Das teilte nämlich die Münchener Bundesbehörde mit. Insgesamt stieg die Zahl der Patentanmeldungen um 4,7 Prozent auf absolute 62.050 Stück. Der Großteil, genau 42.349 Anmeldungen, stammt dabei nach wie vor von heimischen Unternehmen, was ein Plus von 5,6 Prozent bescherte. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei es nicht zuletzt ein gutes Zeichen, dass der Schutz von Innovationen vor allem für Unternehmen aus Deutschland weiter hohe Priorität genieße. Ausländische Player reichten 19.701 Patentanmeldungen ein, was einen niedrigeren Anstieg von 2,8 Prozent bedeutet. Die alljährliche Bilanz des Patent- und Markenamts gilt als ein Indikator der Entwicklungstätigkeit der Industrie. Und für den Staat ist die Arbeit des Patentamts übrigens durchaus gewinnbringend. Denn die Behörde erwirtschaftete mit ihren Gebühren 2025 einen Überschuss von

232,6 Millionen Euro – etwa 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Patentanmelder-Top-10 für 2025

Die zehn Unternehmen mit den meisten Anmeldungen stammen übrigens alle aus dem Autosektor – darunter acht aus Deutschland. An erster Stelle lag Bosch, gefolgt von Mercedes-Benz, BMW, Audi, Volkswagen, Porsche und Schaeffler, heißt es vom Patentamt. Auf den Plätzen acht und neun lagen die US-Konzerne General Motors und Ford. Den zehnten Platz belegt wiederum ein deutscher Player, nämlich ZF. Der zahlenmäßig stärkste Technologiesektor ist der Maschinenbau mit 24.338 in- und ausländischen Anmeldungen, was ein Plus von 2,2 Prozent bedeutet, wie es heißt, gefolgt von der Elektrotechnik mit 19.436 (plus 9,1 Prozent). Ein wirklich vollständiges Bild lieferten die Zahlen aber nicht, weil etwa Siemens und manch andere deutsche Unternehmen ihre Neuentwicklungen lieber gleich beim Europäischen Patentamt einreichen würden.

China überschwemmt die Patentämter

Dass die deutsche Industrie nicht zuletzt wegen des wirtschaftlichen Aufstiegs Chinas mit einer grundlegend veränderten Situation zu kämpfen hat, lässt sich am deutlichsten in einem anderen Bereich der Statistik ablesen: Den Markenanmeldungen! Denn deren Zahl schoss um knapp 20 Prozent auf 96.328 nach oben, wie betont wird. Ein Hauptgrund dafür sei, dass chinesische Unternehmen die Zahl ihrer Markenanmeldungen im Vergleich zu 2024 fast verdreifacht haben. Und zwar von 3.385 auf 10.027. Denn viele chinesische Firmen haben in den vergangenen Jahren bekanntlich Überkapazitäten aufgebaut und sind dringend auf Exporte angewiesen, um ihre Produktion abzusetzen. Und weil die US-Regierung unter Präsident Donald Trump chinesische Importe begrenzen will, drängen Unternehmen aus der Volksrepublik verstärkt nach Europa. So haben sie auf der Suche nach neuen Abnehmern auch ihre Präsenz auf europäischen Industriemessen stark erhöht.

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