Aluminieren Perspektivischer Korrosionsschutz bei Schüttgut
Der Verfahrensspezialist und Dienstleister Aluminal, Montabaur-Heiligenroth, präsentiert auf der Hannover-Messe ein Alleinstellungsmerkmal: das Aluminieren von Schüttgut als Trommelware. „Diese Applikation bietet nur Aluminal“, so Walter Bernardi.
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Jedoch auch beim galvanischen Beschichten von Gestellware mit reinem Aluminium muss der Aluminal-Geschäftsführer die Konkurrenz nicht fürchten: Lediglich in Deutschland und den USA kennt er noch je einen weiteren Beschichter, der galvanisch Aluminiumschichten auf Teile, die an Gestelle gehängt werden, abscheidet. Im Vergleich zu Aluminal haben sie eine deutlich kleinere Beschichtungskapazität. „Wir können 2 Mio. m2 Oberfläche im Jahr beschichten“, berichtet der Aluminal-Geschäftsführer.
Aluminieren übertrifft Galvanisieren mit Zink-Nickel-Schichten
Als Wettbewerb zum Aluminieren sieht Bernardi mehr die Oberflächenbeschichtung mit Zink-Nickel und anschließender organischer Versiegelung. Dieses galvanische Verfahren erzeugt Schichten, die im Salzsprühtest der Korrosion bis zu 720 h standhalten. „Aluminal garantiert mehr“ betont der Geschäftsführer. Reines, galvanisch abgeschiedenes Aluminium erreiche in der Praxis rund 1000 h Standzeit. Den 720-h-Wert erhalte man bereits bei geringen Schichtdicken.
Dazu kommt, dass es beim Beschichten von Bauteilen aus hoch- oder ultrahochfestem Stahl mit Wasserstoffversprödung nicht gerechnet werden muss. So bleiben die Möglichkeiten zur Weiterbearbeitung vielfältig – bei Temperaturen bis 400 °C. Unterhalb dieser thermischen Grenze sind die Aluminiumschichten warmfest.
Diese Vorteile werden von Aluminal am Stand auf der Fachmesse Surface Technology herausgestellt. „Wir treten mit einem geschärften Kernwert-Schema der Marke Aluminal auf“, erläutert Bernardi. „Zehn Merkmale beschreiben den Nutzen der Aluminalbeschichtung für den Kunden.“
Diese Schichteigenschaften sollen vor allem Hersteller von Stahlkonstruktionen überzeugen, für die ein hochwertiger Korrosionsschutz erforderlich ist. Am Stand von Aluminal hat man dabei den industrielle Anwendungsbereich im Visier, zum Beispiel das Bauwesen und den Maritimbereich. Weil dort ein sehr aufwändiger Korrosionsschutz erforderlich sei, erhielte man bei Anwendung der Schicht Aluminal laut Bernardi „neue Perspektiven“. Denn sie biete einen Mehrfachnutzen. Das habe man bereits in den Hauptanwendungen Automobil- und Luftfahrtindustrie erkannt.
Aluminal Oberflächentechnik GmbH & Co. KG, Halle 6, Stand G13
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