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VMT Vision Machine Technic Pfiffiges Prüfen in 3D zur Kontrolle von Kleberaupen

| Redakteur: Jürgen Schreier

Bei Klebeprozessen ist die Kontrolle der applizierten Kleberaupe wichtig, besonders bei sicherheitsrelevanten Funktionen. Hierzu ist eine vollständige 3D-Prüfung der Kleberaupe erforderlich.

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Der VMT SpinTop 3D vereint modernste Lasertechnologie und erstklassige Auswertungsalgorithmen mit einer robusten und präzisen Rotationsmechanik, die für den dauerhaften Einsatz in modernen Produktionslinien konzipiert wurde.
Der VMT SpinTop 3D vereint modernste Lasertechnologie und erstklassige Auswertungsalgorithmen mit einer robusten und präzisen Rotationsmechanik, die für den dauerhaften Einsatz in modernen Produktionslinien konzipiert wurde.
(Bild: VMT)

Herkömmliche Prüfsysteme werden Anforderungen von Klebeprozessen nicht gerecht. Kamerabasierte Technik scheitert gleich an mehreren Anforderungen: zuverlässige dreidimensionale Detektierung der Kleberaupengeometrie auch bei unterschiedlichen Kontrastverhältnissen, Fremdlichteinflüssen und unterschiedlichen Kleberfarben. Reflexionen der noch nassen Kleberaupe sowie die typische „schwarze Kleberaupe auf schwarzem Hintergrund“ sind ebenfalls schwierige Voraussetzungen. Ein weiteres typisches Problem, das speziell laserbasierte Marktlösungen haben, ist die komplette Abdeckung der Kleberaupe während des gesamten Bahnverlaufes.

Die Kleberaupengeometrie stets voll im Blick dank SpinTop 3D

All das war für die VMT-Ingenieure Ansporn, eine zuverlässige und flexibel einsetzbare Technologie zu entwickeln, die den hohen Ansprüchen des Marktes gerecht wird. SpinTop 3D heißt das Resultat. Das System erfasst vollständig die Kleberaupengeometrie, und zwar dreidimensional und hinterschneidungsfrei. Dies wird durch zwei im Sensorkopf installierte Lasertriangulationseinheiten realisiert. Dank dieser Anordnung wird die Kleberaupe von beiden Seiten sicher detektiert und kann somit als dreidimensionales Ergebnis ausgewertet werden.

Die Infrarotlaser ermöglichen eine robuste Messung auf beliebigen Substraten, durch die reine Auswertung des gemessenen Höhenprofils spielen Kontrastschwankungen, Farbänderungen oder Fremdlichteinflüsse keine Rolle. Überzeugende Gründe, warum der VMT Spin-Top 3D den MM-Award „Innovativstes Exponat“ auf der Automatica 2014 entgegennehmen konnte.

Der Sensorkopf besteht aus zwei Baugruppen: der feststehenden und der drehenden Baugruppe. In der drehenden Baugruppe sind die Lasereinheiten untergebracht, die feststehende Baugruppe ist direkt an der Klebeeinheit befestigt. Durch die separat ansteuerbare Drehbewegung des Sensorkopfes kann die Messeinheit unabhängig von der Roboter- oder Applikationsdüsenbewegung immer optimal zum Kleberaupenverlauf geführt werden. Somit können auch in Radien und Ecken während der eigentlichen Kleberaufbringung die Kleberaupen online kontrolliert werden. Die Rotationsbewegung lässt sich über das VMT-System präzise steuern.

Kompetenzzentrum im Verbund der Pepperl+Fuchs-Gruppe

Um den Einrichtaufwand gering zu halten, wird ein spezielles Softwarepaket mitgeliefert, das direkt im Roboter-Controller installiert wird. Der Clou: Durch diese Software entfällt die manuelle Erstellung eines „Messprogramms“, da über die Bahnsteuerung des Roboters automatisch die optimale Sensorstellung zum Kleberaupenverlauf abgeleitet wird.

VMT Vision Machine Technic, ein Kompetenzzentrum im Verbund der Pepperl+Fuchs-Gruppe, liefert individuelle, schlüsselfertige Bildverarbeitungs- und Lasersensorsysteme für alle Industriesparten. Die Systemlösungen basieren auf eigenentwickelten Produktlinien, die das gesamte Applikationsspektrum abdecken. Das VMT-Ingenieurteam hat 20 Jahre Expertise in der Industriellen Bildverarbeitung.

Weitere Informationen: VMT Vision Machine Technic Bildverarbeitungssysteme GmbH, 68219 Mannheim, vmt-vision-technology.com

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