Maschinenreinigung PH-Cleantec setzt auf neues Programm zur Maschinenreinigung
Der Anlagenhersteller Schickert, Fellbach bei Stuttgart, stellt auf der Messe nicht nur überarbeitete Niederdruck-Heißreinigungsgeräte vor, sondern präsentiert sich dort auch erstmals unter neuem Namen: PH-Cleantec GmbH. Als Gründe für die Umbenennung werden größere Nähe zu den hergestellten Geräten und Verstärkung internationaler Aktivitäten angegeben.
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Um diesen Aufbruch am Markt für Geräte zur Maschinenreinigung zu komplettieren, hat man mit den Geräteserien 1000 SR und 1000 SRE ein technisch und wirtschaftlich innovatives Geräteprogramm geschaffen. Das Ergebnis spiegelt sich laut Hersteller in einem hohen Bedienkomfort und einem einfachen Handling wieder: Im Vergleich zur manuellen Reinigung mit Bürsten und Lappen auf Waschtischen werden bessere Ergebnisse erzielt.
Neue Geräte reinigen Maschinen wirtschaftlicher und besser
So dringt der Wasserstrahl in Bohrungen und Zwischenräume ein und reinigt somit nicht nur oberflächlich. Der Heißwasserstrahl spritzt nicht zurück, ein Verschmutzen der Umgebung oder des Personals wird verhindert. Die Regelung des Wasserstrahldrucks ermöglicht das Waschen kleinster bis größerer Bauteile, inklusive kompletter Maschinen.
Als mobile Ausführung bieten die Geräte hohe Flexibilität hinsichtlich des Einsatzorts. Der Reinigungseffekt der Geräte basiert auf der Kombination aus einem niedrigen Wasserstrahldruck (maximal 8 bar) und 95 °C heißem Wasser oder Kühlschmiermittel.
Maschinenreinigung ohne Chemikalien möglich
Bei Bedarf wird dem Waschwasser ein Reiniger mit Korrosionsschutzwirkung beigemischt. Grundsätzlich wird jedoch auf Chemikalien verzichtet. Die Reinigung erfolgt mit einer Lanze. Sie ermöglicht, zugängliche Stellen im Innen- und Außenbereich der Maschine zu erreichen.
Aufgrund des niedrigen Strahldrucks und eines Wasserverbrauchs von 1,8 l/min wird im Gegensatz zu einem Hochdruckreiniger laut Gerätehersteller eine schonende Maschinen- und Bauteilreinigung sichergestellt: So werde bei druckempfindlichen Teilen wie Dichtungen und Sensoren eine Beschädigung vermieden. Keine Späne gelangten unter die Führungsbahnen.
Der Wassereintrag in die Maschine sei stark reduziert, weshalb das Kühlschmiermittel nicht verwässert werde. Außerdem verwende man beim Reinigen mit Kühlschmiermittel ein Medium, mit dem ohnehin die Maschine arbeite. Im Vergleich zur Handarbeit mit Lappen und aggressiven Reinigungsflüssigkeiten ist das Niederdruck-Heißwasser-Verfahren wesentlich schneller und effizienter. Ein 60-l-Tank stellt sicher, dass ein autarkes Arbeiten – ohne permanente Wasserversorgung – möglich ist. Das Waschwasser wird im Kreislauf geführt. Die Aufbereitung des Schmutzwassers geschieht im Sedimentationsverfahren mit entsprechender Filterung.
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