Optatec 2010

Photonik-Unternehmen rechnen im Jahr 2010 wieder mit Wachstum

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Beschäftigtenzahl in der Photonik-Industrie wird wieder wachsen

Die Photonik sei eine der wichtigsten Wachstums- und Zukunftsbranchen der deutschen Wirtschaft. Als Schlüssel- und Querschnittstechnik mit zahlreichen Anwendungsfeldern, etwa in der Informationstechnik, in der Automobilindustrie oder im Maschinenbau, sei die Branche aber auch anfällig für branchenübergreifende Krisen. „Dadurch bedingt ist auch die Zahl der Beschäftigten um 6,6% auf knapp unter 120 000 zurückgegangen“, so Behrens. Auch für die Beschäftigtenzahl geht der Verband für 2010 von einer deutlichen Steigerung aus. Sie werde um 3% (circa 4000 Personen) auf mehr als 123 000 wachsen.

Optatec – führende Messe für die Branche

Auf die besondere Bedeutung der Messe wies Dr. Marita Paasch, Leiterin des Unternehmensbereiches Advanced Materials der Schott AG, hin: „Die Optatec ist eine der führenden Messen für optische Technologien, Komponenten und Systeme auch über Deutschland hinaus, bei der auch viele internationale Aussteller präsent sind. Für Schott mit mehr als 125 Jahren Geschichte als Anbieter von optischen Materialien und Produkten ist vor allem der ganzheitliche Ansatz der Messe relevant.“ Die Messe biete eine einzigartige Plattform, mit Unternehmen aus den verschiedensten Anwendungsbereichen der Optik in Kontakt zu treten und neue Entwicklungen und Trends zu entdecken.

Trends in der optischen Industrie

Die optische Industrie war und ist, so Paasch weiter, eine Schlüsseltechnik für viele andere Industrien und Anwendungsbereiche. Die wesentlichen Trends in der optischen Industrie sind laut Paasch:

Laser: Die Laser-Technik wird durch weitere Innovationen neue Anwendungen ermöglichen (von der Medizintechnik über das Imaging bis vielleicht sogar zur Energiegewinnung).

LED-Technik: Die Nutzung von LED wird neue und effizientere Beleuchtungslösungen für vielfältige Anwendungen ermöglichen.

Digitale Projektion: Neue Projektionssysteme werden die Technik, beispielsweise in Kinos, revolutionieren.

In allen Bereichen trage Schott zur Weiterentwicklung bei, zum Beispiel mit dem Eye-Safe-Laser-Glas. Dies sei ein aktives, bei 1,5 µm emittierendes Laser-Glas für den Einsatz in der Medizintechnik.

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