Fördertechnik

Pick-Rotoren sichern dynamischen Einzelzugriff

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Bei der Auftragszusammenstellung wird zuerst auf die Bestände in den Rotoren zurückgegriffen. Noch fehlende Artikel werden aus dem statischen Lagerbereich zugeführt. Auch die Retouren werden nach entsprechender Aufbereitung größtenteils so in das Rolladapter-System eingebracht, dass manuelle Ein- und Auslagerungen nur noch in Ausnahmen notwendig sind.

Identtechnik weist den Artikeln den Weg zum Rolladapter-System

Unterschiedliche Identtechniken weisen den Artikeln ihren Weg vom Wareneingang oder den statischen Lagerbereichen zum Rolladapter-System in Ebene 4. Während die Retourenteile mit einem Barcode-Label ausgestattet werden, erhält die Ware, die aus dem Nachschubbereich oder vom Wareneingang kommt, für die Auftragszusammenstellung ein so genanntes KID-Label (Klingel-Ident-Label). Es enthält nicht nur die Artikelinformationen, sondern auch die Stückzahl und die Zielebene im Versandzentrum.

Sämtliche Artikel, die in die 21 Pick-Rotoren eingelagert werden sollen, werden automatisch einer so genannten Verheiratungsstation zugeführt. Hier erhält jeder behängte Kleiderbügel seinen RFID-Roll-Adapter. Zugleich verknüpft die Station Informationen des Kleidungsstücks mit dem Roll-Adapter und bildet so eine Einheit (Verheiratung).

Erfolgt nun zentral die Aufforderung, eine Sortierung zu starten, um ein Auftragsbatch abzuarbeiten, werden die benötigten Pick-Rotoren angetriggert und fangen an, sich simultan zu drehen. Die betreffenden Teile werden vereinzelt, an einem Transponderleser vorbeigefahren und ausgeschleust. Ein zentraler Abzugsförderer vor den Pick-Rotoren sorgt für den Weitertransport zu den zentralen Etikettierplätzen.

Sortierpuffer kann Volumen einer Stunde vorhalten

Jedes Teil, das zu einem Auftrag gehört, erhält ein Etikett und wird danach für die einzelnen Sortierläufe positioniert. Das Volumen einer Stunde kann in diesem Bereich vorgehalten werden, während parallel die Ware für die Sortierung abgezogen wird.

Aus dem Sortierpuffer werden die Teile für eine Sortierwelle vereinzelt und in eine so genannte Matrix-Sortierung überführt, denn nur diese gewährleistet, dass jeder Kunde exakt die von ihm georderten Teile erhält. Besteht der Kundenauftrag allein aus der Hängeware, ist die Sortierung hiermit abgeschlossen und die Ware gelangt zu den manuellen oder automatischen Packplätzen. Gehört zu dem Auftrag noch Liegeware, wird sie zur Komplettierung noch zu den Put-Plätzen gefördert.

An den Packstationen werden die Roll-Adapter automatisch von den Kleidungsstücken getrennt und über eine Rücktransportstrecke erneut dem Spender an der Verheiratungsstation zugeführt.

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