CNC-Plasmaschneiden

Plasmaschneiden mit veränderlicher Fasengeometrie

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Fast alle Plasmaschneidanlagen mit 260-A-Plasmaquellen geliefert

Aktuell verlassen monatlich 40 Maschinen die Produktionshallen in Izmir, auf die Hersteller zwei Jahre oder 4000 Betriebsstunden Garantie gibt. Je nach Kundenmodalitäten, können es auch drei Jahre oder 6000 Betriebsstunden sein. Fast alle Anlagen werden mit 260-A-Plasmaquellenoption geliefert. Diese, so Kaehlcke, bieten das wirtschaftliche Optimum zwischen Schnittleistung und Stromversorgung beim Anwender.

Die Technik gilt als zukunftssicher und bietet ausreichend Reserve in punkto Schnittleistung, um ein breites Anwendungsspektrum abdecken zu können. Alle Anlagen werden standardmäßig mit einer automatischen Gaskonsole mit integriertem Markiersystem, CAD/CAM-Einheit, automatischer Vollschachtelsoftware und einer effektiven Absaug- und Filtereinheit angeboten.

Vier Gasbrenner für das Plasma- oder Autogenschneiden

Unter den Kürzeln P100, P200, PP130 und PP260 verbergen sich die vier nutzbaren Gasbrennervarianten. Der P100 steht für eine Schneiddicke bis 10 mm bei kohlenstoffarmen Stählen und für 8 mm bei rostfreien Sorten. Das Lochstechen gelingt mit ihm bis 15 mm Tiefe und bis 12 mm bei Edelstahl. Der Bruder P200 erreicht 20 mm Maximaldicke bei kohlenstoffarmen Stählen und 15 mm bei rostfreien Stahlsorten. Beide Brenner arbeiten halbautomatisch und nutzen Luft für das Plasmaschneiden und Sauerstoff, Propan für das Autogenschneiden. Beim Lochstechen erreicht der P100 15 mm und der P200 25 mm bei normalen Stählen und 12 mm oder 20 mm bei Edelstahl.

Die beiden Gasbrenner vom Typ PP130 und PP260 arbeiten automatisch und erreichen 16 mm respektive 30 mm Schneiddicke bei kohlenstoffarmen Stählen und 12 mm oder 20 mm bei rostfreien Sorten. Das Lochstechen gelingt bis 35 mm und 20 mm beim PP130 und beim PP260 werden je nach Stahlsorte 65 mm oder 36 mm erreicht. Für das Plasmaschneiden können Sauerstoff, Luft, Stickstoff, F5 oder H35 verwendet werden. Sauerstoff, Propan ermöglicht auch bei diesen Brennern das Autogenschneiden.

Optional sind Oxygenbrennköpfe, eine automatische Rohr- und Profilschneideinrichtung sowie mehrfach Kopf- und Brückenausführungen im Programm. Mit dem neu entwickelten Fünf-Achs-Schneidkopf ist der Anwender für die modernen Anforderungen im Plasmaschneidgeschäft gut gerüstet, wie es heißt.

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