Faires Recycling Plastics Europe fordert Fokus auf Recycling bei Altfahrzeugen

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Als Reaktion auf den Bericht der EU-Parlamentsausschüsse zur Altfahrzeugverordnung (Econ/Imco) fordert Plastics Europe ambitioniertere Recyclingziele ...

Virginia Janssens, die Geschäftsführerin von Plastics Europe, stellte in Brüssel klar:  „Wir begrüßen zwar die 20-Prozent-Recyclingquote bei Neufahrzeugen, doch 25 Prozent wären machbar und sinnvoller.“ Hier mehr dazu ...(Bild:  Plastics Europe)
Virginia Janssens, die Geschäftsführerin von Plastics Europe, stellte in Brüssel klar: „Wir begrüßen zwar die 20-Prozent-Recyclingquote bei Neufahrzeugen, doch 25 Prozent wären machbar und sinnvoller.“ Hier mehr dazu ...
(Bild: Plastics Europe)

Virginia Janssens, Geschäftsführerin von Plastics Europe, erklärte in Brüssel:

„Wir begrüßen zwar den Vorschlag des Europäischen Parlaments, für Neufahrzeuge eine Recyclingquote von 20 Prozent vorzusehen, doch die 25-Prozent-Quote der Kommission nicht nur machbar, sondern auch unverzichtbar!“ Ein Recyclingziel von 25 Prozent würde die Nachfrage nach recycelten Kunststoffen deutlich beleben und einen wichtigen Impuls für die Kreislaufwirtschaft setzen, meint Janssens. Was es jetzt brauche, seien klare politische Vorgaben, die Investitionen in zirkuläre Kunststoffe förderten, bürokratische Hürden abbauten und der europäischen Industrie gleiche und faire Wettbewerbsbedingungen im globalen Markt ermöglichten.

Die biobasierten Kunststoffe kommen zu kurz

Der Verband sieht es außerdem kritisch, dass biobasierte Kunststoffe in den Zielen der Altfahrzeugverordnung keine Berücksichtigung finden. Das sei eine verpasste Chance. Ein zukunftssicherer Rechtsrahmen sollte nämlich auch die Rolle von Kunststoffen aus nachwachsenden Ressourcen mitberücksichtigen. Um Recycling zu priorisieren, schlägt Plastics Europe deshalb vor, den Anteil von biobasierter und CO₂-basierter Kunststoffen auf maximal fünf Prozent der Zielvorgabe zu begrenzen. Das halte man für einen ausgewogenen Vorschlag, der in der finalen Gesetzgebung berücksichtigt werden sollte.

Eine Regulierung sollte nachhaltige Kunststoffe fördern

Denn aktuell stammen nur etwa ein Prozent der von Kunststoffverarbeitern eingesetzten Materialien aus Biomasse. Das liege vor allem an den relativ hohen Kosten und an mangelnder politischer Förderung. Was es nun braucht, sind kluge, gezielte Anreize, um nachhaltige, kreislauftaugliche Kunststoffe und biobasierte in der Breite nutzbar zu machen. Janssens: „Wir appellieren an die politischen Entscheidungsträger, diese Chance zu nutzen. Wir brauchen eine Regulierung, die Investitionen fördert und Europas Vorreiterrolle bei nachhaltigen Materialien und Mobilitätsalternativen sicherstellt.“

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