Machen wir nicht! Porsche lehnt Fertigung in den USA ab

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Ob Zollplage oder nicht: Einer Autoproduktion in den USA hat der deutsche Sportwagenbauer Porsche vorerst eine Absage erteilt, wie die dpa meldet ...

Klare Absage! Obwohl Donald Trump empfiehlt, dass ausländische Unternehmen angesichts der verhängten Einfuhrzölle doch gerne in die USA kommen dürfen, um zu produzieren, lehnen die Porsche-Entscheider das strikt ab ...(Bild:  Porsche)
Klare Absage! Obwohl Donald Trump empfiehlt, dass ausländische Unternehmen angesichts der verhängten Einfuhrzölle doch gerne in die USA kommen dürfen, um zu produzieren, lehnen die Porsche-Entscheider das strikt ab ...
(Bild: Porsche)

Donald Trump stellt bekanntlich Entlastungen für jene Unternehmen in Aussicht, die in den USA produzieren. Doch trotz der durch die US-Zölle gestiegenen Exportkosten ist Porsche, wie es jetzt heißt, mit der aktuellen Herkunft der Fahrzeuge sehr zufrieden. Das ist jedenfalls der Kommentar des Nordamerika-Chefs Timo Resch, den er gegenüber dem Handelsblatt abgegeben hat. Deswegen, heißt es weiter, gibt es auch keine unmittelbaren oder konkreten Pläne, in eine lokale Produktion in den USA einzusteigen.

Porsche-Verkäufe in den USA sind zu gering

Angesprochen auf andere Optionen – etwa auf eine mögliche Produktion in einem bestehenden Werk einer VW-Tochter oder eine reine Endmontage fertiger Teile in den USA, führte Resch weiter aus: „Für beides gibt es bei Porsche keine konkreten Pläne und keinen unmittelbaren Bedarf!“ Das liege auch daran, dass die Stückzahlen bei Porsche deutlich niedriger seien als etwa bei Audi, weshalb eine lokale Fertigung aus Kostensicht nach aktuellem Stand keinen Sinn mache. Branchenexperten rechnen mittelfristig aber generell mit Produktionsverlagerungen von deutschen Auto-Herstellern in Richtung USA.

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