Neue Ziele vor Augen! Porsche SE denkt jetzt auch an die Rüstungsindustrie!

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Die Holding Porsche SE will nach einem hohen Milliardenverlust wegen des mauen Jahres bei ihren Autobeteiligungen VW und Porsche jetzt möglichst wieder besser abschneiden. Das soll kommen ...

Herbe Verluste musste die Holding Porsche SE in letzter Zeit hinnehmen. Das darf so auf keinen Fall weitergehen. Deshalb planen die Entscheider um Vorstandschef Hans Dieter Pötsch (im Bild) unter anderem auch, Wege in die Rüstungsindustrie zu gehen ...(Bild:  Holding Porsche SE)
Herbe Verluste musste die Holding Porsche SE in letzter Zeit hinnehmen. Das darf so auf keinen Fall weitergehen. Deshalb planen die Entscheider um Vorstandschef Hans Dieter Pötsch (im Bild) unter anderem auch, Wege in die Rüstungsindustrie zu gehen ...
(Bild: Holding Porsche SE)

Sparbemühungen bei den Kernbeteiligungen sollen bei Holding Porsche das Geschäft wieder auf Erfolgskurs bringen, wie jetzt bekannt wurde. Allerdings müssten sich die Anleger weiter auf Veränderungen bei den Buchwerten einstellen. Die Beteiligungsgesellschaft denkt nach Aussage von Vorstandschef Hans Dieter Pötsch darüber nach, sich ein drittes starkes Standbein aufzubauen. Auch Rüstungsengagements werden für neue Investments ins Auge gefasst, wie die Stuttgarter einräumen. Auch Beteiligungen an Partnern könne es geben. Die Liquidität liege derzeit bei rund zwei Milliarden Euro. Aber der Nettoverlust belief sich wegen hoher Wertminderungen im vergangenen Jahr auf rund 20 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor hatte die Beteiligungsgesellschaft der VW-Eigentümerfamilien Porsche und Piech noch 5,1 Milliarden Gewinn gemacht. Trotz dieses horrenden Verlustets will die Porsche SE – wie zuvor in Aussicht gestellt – eine Dividende zahlen. Allerdings soll die Ausschüttung von 2,56 auf 1,91 Euro sinken. Die Porsche-SE-Vorzugsaktie legte nach dieser Nachricht um 0,4 Prozent zu.

Porsche-SE-Finanzchef schließt Aktienrückkäufe nicht aus

Im laufenden Jahr strebt das Management um Vorstandschef Hans Dieter Pötsch ein bereinigtes Ergebnis nach Steuern von 2,4 bis 4,4 Milliarden Euro an. Dabei rechnet das Unternehmen nun Wertveränderungen der Kernbeteiligungen heraus. Pötsch machte auf einer Pressekonferenz klar, dass es in den kommenden Quartalen zu weiteren Wertveränderungen kommen kann. Ohne die hohen Abschreibungen hätte die Holding im Vorjahr einen Gewinn von 3,2 Milliarden gemacht. Das für das Portfoliomanagement zuständige Vorstandsmitglied Lutz Meschke äußerte dabei, dass auch Engagements im Rüstungsbereich denkbar sind. Pötsch verwies allgemein auf mögliche Gelegenheiten im Zusammenhang mit den milliardenschweren staatlichen Finanzprogrammen für Verteidigung und Infrastruktur. Und der Finanzchef Lattwein betonte, dass keine zusätzliche Verschuldung dafür geplant sei. Der Konzern wolle diese in den kommenden Jahren tendenziell weiter abbauen. Die Nettoverschuldung soll sich 2025 zunächst auf 4,9 bis 5,4 Milliarden Euro belaufen. Zum Ende 2024 sank sie, wie bereits bekannt, auf 5,2 Milliarden Euro. Er will außerdem Aktienrückkäufe für die Zukunft nicht ausschließen.

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