Lagebericht Porsche setzt auf Verbrenner, krempelt Vorstand um und streicht Stellen

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Porsche hat jetzt die endgültigen Zahlen für 2024 veröffentlicht, sowie Ausblicke in die Zukunft gegeben. Folgendes Bild ergibt sich ...

Die Lage des Stuttgarter Sportwagenbauers Porsche ist leicht schräg geworden. Vor Kurzem hat man nun die neuesten Zahlen vorgelegt und die Pläne für die Zukunft. Es wird auch harte Personalkonsequenzen mit sich bringen, wie die dpa erfahren hat.(Bild:  Porsche)
Die Lage des Stuttgarter Sportwagenbauers Porsche ist leicht schräg geworden. Vor Kurzem hat man nun die neuesten Zahlen vorgelegt und die Pläne für die Zukunft. Es wird auch harte Personalkonsequenzen mit sich bringen, wie die dpa erfahren hat.
(Bild: Porsche)

Der für seine schnittigen Sportwagen bekannte Automobilbauer Porsche legte am 11. März seine Bilanz für das Jahr 2024 vor. Unternehmenschef Oliver Blume und der neue Finanzvorstand Jochen Breckner präsentierten das Zahlenwerk in Stuttgart. Hinter dem Unternehmen liegen demnach recht turbulente Wochen. Denn im Februar hatte Porsche zuerst angekündigt, den Vorstand umzubauen. Der langjährige Finanzvorstand Lutz Meschke und der Porsche-Vertriebsvorstand Detlev von Platen mussten im Zuge dessen den Hut nehmen.

Porsche-Auslieferungen durch China-Geschäft geschwächt

Wenig später wurde bekannt, dass die VW-Tochter auch die Strategie anpasst – unter anderem soll wieder mehr Geld in Verbrenner und Plug-in-Hybride investiert werden. Für 2025 rechnet Porsche deshalb mit Mehrbelastungen von maximal 800 Millionen Euro. Außerdem sollen bis zum Jahr 2029 rund 1.900 Stellen in der Region Stuttgart wegfallen. Denn im vergangenen Jahr kam der Sportwagenbauer vorläufigen Zahlen zufolge deutlich unter Druck. Belastet hätten das schwache China-Geschäft und die Einführung neuer Modelle in den meisten Baureihen. Wie bereits berichtet, sackten die Auslieferungen von Porsche-Boliden um drei Prozent ab, was einer absoluten Zahl von rund 310.700 gelieferten Fahrzeugen entspricht.

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