Mehrheit gesichert Porsche steigt bei Varta-Tochter „V4Drive“ Battery ein

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Der Sportwagenhersteller Porsche hat die Mehrheit bei der Varta-Autobatterie-Tochtergesellschaft „V4Drive“ Battery übernommen, so die dpa.

Porsche hat sich die Mehrheit am Batteriehersteller „V4Drive“ Battery, einer Varta-Tochter, gesichichert. Damit will man dem angeschlagenen Unternehmen wieder auf die Beine helfen.(Bild:  „V4Drive“ Battery)
Porsche hat sich die Mehrheit am Batteriehersteller „V4Drive“ Battery, einer Varta-Tochter, gesichichert. Damit will man dem angeschlagenen Unternehmen wieder auf die Beine helfen.
(Bild: „V4Drive“ Battery)

Die Volkswagen-Tochter Porsche hält nun 70 Prozent der Anteile von „V4Drive“ Battery, wie man erfahren durfte. Der finanziell angeschlagene Batteriekonzern Varta bleibt demnach mit 30 Prozent beteiligt. Die zum 1. März erfolgte Übernahme war bereits angekündigt und ist ein Teil des Rettungsplans für den Mittelständler, der sich aktuell neu aufstellt. Porsche investiere dafür rund 30 Millionen Euro. Das Unternehmen heißt künftig „V4Smart“ und soll neue Kundengruppen für Lithium-Ionen-Rundzellen im Ultra-Hochleistungs-Bereich erschließen. Die Batterien finden sich derzeit bereits als sogenannte Boosterzellen in den 911-GTS-Modellen von Porsche, wie es weiter heißt. Die Produktion der Boosterzellen geschieht derzeit in Ellwangen. Ab April sollen sie auch auf einer neuen Anlage am Standort Nördlingen vom Band laufen.

Porsche will Varta bei Sanierung helfen

Bis Ende 2025 plant das Gemeinschaftsunternehmen, rund 375 Arbeitsplätze an beiden Produktionsstandorten aufzubauen und dabei viele Mitarbeiter aus der Varta-Gruppe zu übernehmen. Porsche bekräftigte die Absicht, bei Varta gleichfalls einsteigen zu wollen, um das Unternehmen bei der Sanierung zu unterstützen. Man spricht von einer Restrukturierung, bei der das Grundkapital auf null herabgesetzt wird. Das bedeutet bekanntlich für die freien Aktionäre den vollständigen Verlust ihres Geldes. Dann soll das Kapital wieder erhöht werden. Natürlich regte sich Kritik. Die Varta-Sanierung läuft im Übrigen im Rahmen des Restrukturierungsgesetzes Starug, das Krisenunternehmen Insolvenzverfahren ersparen soll.

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