Kurswechsel Porsche steuert Intralogisik jetzt ganz anders

Quelle: MHP 3 min Lesedauer

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Der Sportwagenhersteller Porsche bindet in der Intralogistik Automated Guided Vehicles (AGV) ein, die ab sofort über den MHP Fleetexecuter gesteuert werden, wie es heißt.

Porsche geht neue Wege! Denn mit der Einführung des MHP Fleetexecuter steuert der Sportwagenhersteller in Zuffenhausen jetzt seine Intralogistik-Flotte zentral. Lesen Sie hier, welche Vorteile sich dadurch generieren lassen ...(Bild:  Porsche / M. Prosch)
Porsche geht neue Wege! Denn mit der Einführung des MHP Fleetexecuter steuert der Sportwagenhersteller in Zuffenhausen jetzt seine Intralogistik-Flotte zentral. Lesen Sie hier, welche Vorteile sich dadurch generieren lassen ...
(Bild: Porsche / M. Prosch)

Mit dem Einsatz des MHP Fleetexecuter setzt der Premiumautohersteller Porsche, wie es heißt, erstmals in der Unternehmensgeschichte auf eine zentrale Flottenleitsteuerung. Das in die bestehende Porsche-IT-Infrastruktur integrierte System über die Cloud ist in den Stammwerken in Zuffenhausen im Einsatz. Dort dient sie als funktionaler Core der Automatisierung des Logistikprozesses, wie MHP weiter berichtet. In Kürze sollen weitere Roll outs folgen. Das betreffe etwa den Bau des Taycan. Geplant sind außerdem zahlreiche Projekte, bei denen insgesamt mehrere hundert Fahrzeuge in unterschiedlichen AGV-Flotten mit über 300 Funktionen im Einsatz sind. Die Tochtergesellschaft der Porsche AG ist dabei für Beratung, Implementierung, Produktentwicklung sowie Service und Support verantwortlich. Seit Juni 2023 sind die Werke 2 und 3 bei Porsche in Zuffenhausen live. Es folgen zehn weitere Projekte, darunter im „Bau 70“, der Montagehalle des Porsche Taycan, bei dem neue AGV die Produktionsversorgung unterstützen sollen.

Komplexe Intralogistik ist dennoch intuitiv bedienbar

Aktuell führen 27 Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) auf einer Strecke von 750 Metern bis zu 1.600 Materialtransporte inklusive Ladefahrten am Tag durch, wie man betont. Dabei orchestriere der MHP Fleetexecuter verschiedene neue und ältere Assets. Dazu gehören etwa Aufzüge, Schnelllauftore und diverse Bestandsanlagen. Außerdem überwinden die FTF auf ihrem Weg zwischen den verschiedenen Hochregalen vier automatische Tore, ein Doppelaufzugsystem und vier kreuzende Fremdsysteme. Henning Hiebsch, Partner und Business Owner Fleetexecuter bei MHP, merkt an: „Wir haben es hier mit einer komplett neuartigen Architektur zu tun!" Um die individuellen Anforderungen bei Porsche zu erfüllen, hat man deshalb das Ganze so konfiguriert und weiterentwickelt, dass sie die prozesskritische Produktionsversorgung hundertprozentig sichergestellt ist. Und trotz ihrer technischen Komplexität bleibe alles für den Endanwender intuitiv bedienbar. Dafür wurde die Anwendung im Vorfeld vollständig digital modelliert und simuliert und anschließend physisch im MHP-Lab, einer Testfläche von MHP in Ludwigsburg, sowie in einer kundennahen cloudbasierten Infrastruktur erprobt, wie man weiter erfährt. Mit dem Ergebnis, dass die Software bereits wenige Monate nach Projektbeginn in Betrieb genommen werden konnte. Trotz des Anpassungsaufwands kann Porsche erfreut bestätigen, dass alles pünktlich starten konnte.

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Porsche schöpft intralogistisches Potenzial viel besser aus

Durch den MHP Fleetexecuter würden die Potenziale in der Intralogistik von Porsche deutlich besser ausgeschöpft. Denn die Software könne die Effizienz um bis zu 20 Prozent steigern. Sie schaffe dabei mehr Transparenz und Resilienz auf dem Shopfloor von Porsche und stelle damit die Basis für verbesserte Prozesse dar. Mit ihr lässt sich auch eine sehr gute Systemverfügbarkeit erreichen, heißt es weiter. So ist der MHP Fleetexecuter mit vielen Sonder- und Notfallfunktionen ausgestattet, die eine hohe Fehlertoleranz garantieren, so MHP. Außerdem könnten Kosten reduziert werden – beispielsweise durch prozessoptimiertes Energiemanagement. Das führe schließlich zu einem schnellen Return on Investment. Porsche kommentiert, dass sich damit auch eine immer größer werdende Zahl an Fahrerlosen Transportfahrzeugen punktgenau steuern lässt. Gleichzeitig könne der Sportwagenhersteller durch die per Software gesteuerten Transportsysteme einiges an Lkw-Fahrten einsparen und damit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

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