Universalmaschinen
Präzise Fertigung komplexer Aluminiumbauteile

Von Manfred Lerch 4 min Lesedauer

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Ein gestiegenes Auftragsvolumen sorgte bei Zeltwanger Maschinenbau für Engpässe in der Fertigung. Um die Toleranzen prozesssicher halten zu können, entschied man sich für ein horizontales Maschinenkonzept von Heller.

Die HF 5500 zeichnet sich durch eine Positionsgenauigkeit von 2/100 mm im Raum aus, also in jeder Achse 1/100 mm. Den Verantwortlichen bei Zeltwanger ist klar, diese Genauigkeitsanforderungen sind im Bereich der 5-Achs-Bearbeitung eine Herausforderung. (Bild:  Heller)
Die HF 5500 zeichnet sich durch eine Positionsgenauigkeit von 2/100 mm im Raum aus, also in jeder Achse 1/100 mm. Den Verantwortlichen bei Zeltwanger ist klar, diese Genauigkeitsanforderungen sind im Bereich der 5-Achs-Bearbeitung eine Herausforderung.
(Bild: Heller)

Das Unternehmen Zeltwanger Maschinenbau GmbH fertigt u. a. als Zulieferer der optischen Industrie komplexe, hochgenaue Bauteile aus Aluminium. Die optische Industrie ist eine Branche, die in den letzten Jahren ein sehr hohes Wachstum verzeichnete. Und so konnte man auch in Tübingen in den Jahren 2018 bis 2022 das Auftragsvolumen enorm steigern. Allerdings kam es dadurch immer wieder zu Engpässen in der Fertigung. Nach einem intensiven Benchmark waren sich die Verantwortlichen bei Zeltwanger einig, auch wegen des hohen Zerspanvolumens, künftig in diesem Bereich auf ein horizontales Maschinenkonzept zu setzen. Deshalb wurde 2022 in ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum HF 3500 von Heller investiert. Ein weiteres Problem, das man lösen wollte, war die Tatsache, dass durch das hohe Zerspanvolumen der Wärmeeintrag in die Bauteile immer wieder zu Problemen bei der Maßhaltigkeit führte.

Geschäftsführer Andreas Wodarz sieht die prozesssichere und konstante Abbildung der Toleranzen grundsätzlich als eine Herausforderung: „Wir haben bislang sortenrein auf nur einen Werkzeugmaschinenhersteller gesetzt. 2018 mussten wir dann aber aufgrund zahlreicher Herausforderungen neue Wege gehen. Die HF-Baureihe der ersten Generation von Heller hat uns da schon sehr gut gefallen, denn unsere Bauteile sind hinsichtlich der Komplexität und Maßhaltigkeit sehr anspruchsvoll. Um es kurz zu machen, damals hat es nicht geklappt. Die HF-Baureihe der zweiten Generation hat uns dann aber auch aufgrund des zweiten Kugelgewindetriebs in der Z-Achse und dem Gegenlager voll überzeugt. Außerdem hatte uns Heller versprochen, dass wir mit der HF 3500 unsere Toleranzen prozesssicher halten können.“ Dem war bei der Probebearbeitung eines Abnahmeteils so und das gilt noch heute. Obwohl die Räume in Tübingen nicht klimatisiert sind, überzeugt die HF 3500 dennoch mit hoher Maßhaltigkeit und Zuverlässigkeit. Das war für die Verantwortlichen Grund genug, nur ein Jahr später in ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum HF 5500 zu investieren.