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Mit entscheidend für die dauerhaft hohe Präzision ist die hohe thermische Stabilität des Fräszentrums. Durch ein innovatives Kühlmanagement wird sichergestellt, dass alle Temperaturen im Bearbeitungszentrum konstant gehalten werden. Zudem legt der Maschinenbauer großen Wert darauf, nur hochwertige Komponenten einzusetzen. Viele davon sind schwingungsentkoppelt oder schwingungsgedämpft in der Maschine verbaut. Erstmalig kommen in der Kern Micro auch Achskörper aus einer speziellen Aluminiumlegierung zum Einsatz. „Dank der physikalischen Eigenschaften des Leichtmetalls, in Verbindung mit dem Kühlmanagement ist das thermische Verhalten der präzisionsrelevanten Baugruppen optimal zu kontrollieren”, so Stephan Zeller, Kern-Vertriebstechniker. Außerdem seien die bewegten Massen geringer, was dem Energiehaushalt und der Dynamik der Maschine entgegen komme.
Werkzeugkabinett ist platzsparend direkt am Maschinenkörper
Angesichts der oft langwierigen und komplexen Bearbeitung mit vielen Werkzeugen stellt für Admedes Schuessler eine weitere Eigenschaft des Bearbeitungszentrums eine enorme Erleichterung dar. Direkt an der Maschine befindet sich „ein praktisches Werkzeugkabinett, wie ich es bis dato noch nie gesehen habe“, lobt Hess. Es ist kompakt, übersichtlich und platzsparend direkt am Maschinenkörper montiert. So wird kaum zusätzlicher Aufstellplatz benötigt und die Maschine bietet trotzdem Platz für rund 100 Werkzeuge. Zudem lassen sich die Paneele, auf denen sich die Werkzeuge befinden, auch extern bestücken. „Wird also regelmäßig immer wieder der gleiche Werkzeugsatz benötigt, kann ich für das Produkt ein oder zwei Paneele mit den dafür nötigen Werkzeugen bestücken und muss dann nur die kompletten Paneele einhängen“, beschreibt der Chef des Werkzeugbaus den Vorteil.
Kunden bekommen spätestens innerhalb von 72 Stunden einen Prototypen
Die interne Werkzeugfertigung ist ein wichtiger Bestandteil des Services, den das Medizintechnik-Unternehmen „Rapid Response“ nennt. Damit ist gemeint, dass die Kunden 48 bis 72 Stunden, nachdem sie die Geometrie und andere Informationen für ein neues Konzept oder Design geliefert haben, einen Prototypen bekommen. Dafür wurde die Kern Micro angeschafft und man ist sehr froh darüber. Zwischenzeitlich tauchte jedoch der Gedanke auf, die Maschine zudem in die Serienproduktion einzubinden. Technisch ist das machbar. Einzig die Kapazitäten lassen das nicht zu, denn sie ist allein mit Werkzeugen und Vorrichtungen so ausgelastet, dass für eine Serienfertigung keine Kapazitäten mehr frei sind. Deshalb nutzt Admedes Schuessler die guten Kontakte zu Kern Microtechnik und lässt seine präzisen Mikrogehäuse für Pumpen, die implantiert werden, in der Auftragsfertigung des oberbayrischen Unternehmens herstellen.
Die gute und dauerhafte Zusammenarbeit mit Kern ist dem Medizintechnik-Unternehmen wichtig. „Denn der Umstieg von einer normalen CNC-Fräsmaschine auf eine von Kern ist ein Riesenschritt“, sagt Hess. Um all die neuen Möglichkeiten optimal ausnutzen zu können, müssen die Mitarbeiter viel hinzulernen. Dafür erhalten sie von Kern kontinuierlich Unterstützung. Bei Bearbeitungsstrategie, CAM-Programmierung und speziellen Zerspanwerkzeugen stehen Berater stets zur Seite. Dementsprechend haben sich Mitarbeiter des Werkzeugbaus immer wieder bei Kern fortbilden lassen. MM
* Peter Klingauf ist Geschäftsführer der Presseagentur k+k-PR GmbH in 86157 Augsburg
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