Kompaktmaschinen Präzisionszerspanung auch in der unklimatisierten Produktionshalle

Von Wolfgang Klingauf 2 min Lesedauer

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Der Schweizer Systemlieferant Ammann Components setzt seit Jahren in der Zerspanung auf Heckert-Bearbeitungszentren. Der jüngste Zuwachs ist ein Kompaktbearbeitungszentrum ausgestattet u. a. mit einer vorbereitenden Kühlung im Rüstplatz.

Ammann Components ist ein Systemlieferant, spezialisiert auf die Fertigung von hochgenauen, CNC-bearbeiteten Komponenten und Baugruppen aus Schmiede- und Gussrohlingen, Schweißkonstruktionen und Vollmaterial.(Bild:  Starrag/Ralf Baumgarten)
Ammann Components ist ein Systemlieferant, spezialisiert auf die Fertigung von hochgenauen, CNC-bearbeiteten Komponenten und Baugruppen aus Schmiede- und Gussrohlingen, Schweißkonstruktionen und Vollmaterial.
(Bild: Starrag/Ralf Baumgarten)

Ammann Components, Tägerwilen (Schweiz), ist ein Unternehmen, dessen Geschichte sich bis ins Jahr 1732 zurückverfolgen lässt. Seit 2008 entwickelte sich die auf Lohnzerspanung spezialisierte Firma zum Systemlieferanten weiter. Im Fokus: die Fertigung von hochgenauen, CNC-bearbeiteten Komponenten und Baugruppen, zu denen Schmiede- und Gussbauteile, Schweißkonstruktionen sowie aus Vollmaterial hergestellte Bauteile zählen.

Neben dem vorhandenen Engineering- und Produktions-Know-how sind es vor allem die hochmodernen Maschinen in der spanabhebenden Fertigung, die für eine rationelle Produktion mit hoher Prozesssicherheit, Flexibilität und damit für anhaltenden Erfolg sorgen. Eine besondere Rolle kommt den präzisen, vierachsigen Heckert-Bearbeitungszentren zu. „Schon seit den 1990er Jahren gehören sie zum Kern unseres Maschinenparks, und heute sind sie wichtiger denn je“, betont Firmenchef Paul Ammann. „Nicht nur, dass wir damit alle Anforderungen an die Qualität der Bauteile erfüllen können, sie verleihen uns auch eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Werkstücke.“

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Ammann Components investierte in den letzten Jahren kontinuierlich in weitere Heckert-Kompaktmaschinen aus dem Chemnitzer Starrag-Werk. 2017 bestellten sie fürs Fräsen von Aluminiumlegierungen eine Heckert HEC 500 F. Zur Schwerbearbeitung dienen die 2019 und 2020 gekauften Heckert HEC 500. Für all diese Starrag-Bearbeitungszentren sprechen, laut Ammann, zum einen die langjährige gute Erfahrung, zum anderen ihr stabiler Maschinenaufbau sowie die über viele Jahre gleichbleibende hohe Qualität und Produktivität.

Im Mai 2023 erhielt Ammann Components das neue Kompaktbearbeitungszentrum Heckert H75. Das Nachfolgemodell der erfolgreichen Heckert HEC 500 bringt einige Verbesserungen und vielversprechende Optionen mit sich. So ließ Ammann Components die Heckert H75 mit einer vorbereitenden Kühlung im Rüstplatz ausstatten. Da die Produktionshalle nicht klimatisiert ist, bringt das Spülen mit dem Kühlmittel enorme Vorteile. Denn auf diese Weise werden die Werkstücke so temperiert, dass kaum Unterschiede zur Bearbeitungstemperatur bestehen und keine Spannungen im Bauteil auftreten.

Begeistert zeigen sich die Präzisionszerspaner auch von der universell einsetzbaren Spindel. Mit ihrem maximalen Drehmoment von 950 Newtonmetern und einer Drehzahl von bis zu 12.500 Umdrehungen pro Minute eignet sich das BAZ gleichermaßen für die Aluminium- wie für die Schwerzerspanung. Und um die Flexibilität zu maximieren, ließen sie die Heckert H75 mit einem Turmmagazin mit vier gekoppelten Türmen ausstatten, das einen Vorrat von knapp 400 Werkzeugen bereitstellt.

* Wolfgang Klingauf ist freier Autor.

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