Industrielle Datenanalyse Probleme bei Datenanalyse sperren Weg in die Nachhaltigkeit

Quelle: Aras Software 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Nachhaltigkeit ist für Industrieunternehmen längst ein Muss, heißt es. Doch Datentransparenz fehlt an vielen Stellen, wie eine Studie ans Tageslicht gebracht hat.

Viele Partner in der Industrie wünschen sich mehr Nachhaltigkeit von den Unternehmen. Doch bei der Analyse der Daten in der gesamten Wertschöpfungskette hapert es teilweise noch. Aras hat dazu viele Entscheider befragt und liefert hier die Ergebnisse ...(Bild:  panuwat - stock.adobe.com)
Viele Partner in der Industrie wünschen sich mehr Nachhaltigkeit von den Unternehmen. Doch bei der Analyse der Daten in der gesamten Wertschöpfungskette hapert es teilweise noch. Aras hat dazu viele Entscheider befragt und liefert hier die Ergebnisse ...
(Bild: panuwat - stock.adobe.com)

Das unterstreiche auch die aktuelle Studie „Spotlight Zukunft 2024“, nach der rund 75 Prozent der Unternehmen sich sowohl von Kunden und Investoren als auch von der eigenen Belegschaft zu einem umweltverträglicheren Handeln gedrängt fühlen. Das Problem ist aber, dass, um den Wünschen der Stakeholder möglichst schnell gerecht werden zu können, die Unternehmen bei der Erfassung und Aufbereitung ihrer Daten noch deutlich zulegen müssen. Im Auftrag des PLM-Anbieters Aras wurden dazu 835 Personen auf Führungsebene in den USA, Europa und Japan befragt. Und gut 90 Prozent der Befragten hätten erkannt, dass die grüne Transformation kein Bremsklotz sondern ein Treiber für künftigen Geschäftserfolg sei.

Reduce, Reuse und Recycle könnten besser sein

Bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele spielen die sogenannten drei „R“ immer noch eine zentrale Rolle – Reduce, Reuse, Recycle. So hat bei 83 Prozent der befragten Unternehmen der geringere Verbrauch von Rohstoffen und Produkten bereits hohe Priorität. Auch setzten rund 70 Prozent auf den Einsatz von Gebrauchtmaschinen, den Umbau bestehender Anlagen sowie auf die Rückführung von Materialien und Werkstoffen in den wirtschaftlichen Kreislauf. An die Stelle einer Wegwerfwirtschaft tritt offensichtlich ein auf Wiederverwendung basierendes Produktionsmodell. Doch damit der Übergang von der linearen Ressourcenverarbeitung zur Kreislaufwirtschaft gelinge, sollte man die Entwicklungs- und Produktionsprozesse anders denken und planen. Interessant ist, dass mit 78 Prozent (Reduce), 57 Prozent (Reuse) und 65 Prozent (Recycle) die Industriebetriebe der DACH-Region im internationalen Vergleich eher das Schlusslicht sind, wie die Befragen ergeben haben soll.

Umfassenderes Datenwissen mit PLM erreichbar

Um das grüne Potenzial voll auszuschöpfen, müssten Unternehmen nicht nur ihre Daten aus der Konstruktions- und Fertigungsphase erfassen und analysieren, sondern auch die Liefer- und Abnehmerkette angliedern. Noch aber erschwerten viele Lücken in der Datenauswertung vielen Unternehmen den Weg zur Nachhaltigkeit. Deshalb beklagen etwa 74 Prozent der Teilnehmer, dass ihnen Daten (zum Beispiel von Lieferanten) fehlen. Und in 72 Prozent der Unternehmen mangle es an der entsprechenden Datenaufbereitung. Rund 67 Prozent der Befragten räumen dazu ein, dass ihnen schlichtweg die Fähigkeiten fehlen, die vorhandenen Daten zu verarbeiten. Der Ausweg kann ein softwarebasiertes Product Lifecycle Management (PLM) sein, wie Aras anmerkt. Damit könne man den gesamten Wertschöpfungszyklus auch datentechnisch miteinander vernetzen. Dieser digitale Leitfaden zeige aber nicht nur direkte Sparpotenziale bei Energieverbrauch und Materialeinsatz auf, sondern führe über die Verknüpfung mit Betriebs- und Leistungsdaten gleichzeitig zu neuen digitalen und nachhaltigen Geschäftsmodellen.

(ID:50061463)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung