Production-Controlling-System
Das analytische Verfahren ermöglicht eine solide Kalkulation. Schnell auf Marktveränderungen reagieren, das ist eine Kunst, die es zu beherrschen gilt. Vor allem die Preisfindung gibt immer wieder...
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Das analytische Verfahren ermöglicht eine solide KalkulationSchnell auf Marktveränderungen reagieren, das ist eine Kunst, die es zu beherrschen gilt. Vor allem die Preisfindung gibt immer wieder Anlass zu Streitgesprächen. In der kontroversen Diskussion wiederholt sich die Aussage: Preise macht der Markt, mehr gibt der Markt nicht her! Und doch gibt es Möglichkeiten, die Abläufe zu beeinflussen. Der beeinflussbare Bereich liegt in den Kosten und damit in den Produktpreisen. Maßgeblich für die Preisfindung ist der Kunde, der vergleicht, das Unternehmen möglicherweise gegen Wettbewerber ausspielt und Preispoker spielt. Kennt man das Kostengefüge des Betriebes oder die Deckungsbeiträge der Produkte nicht genau genug, dann bleibt kaum Reaktionsspielraum. Die in der Praxis entwickelte und erprobte Software PCS – Production-Controlling-System – hat sich bei der Deckungsbeitragsrechnung in der mittelständischen Industrie bewährt. Erhebliche Kostenvorteile mit der analytischen MethodeDiese Software baut auf bekanntem betriebswirtschaftlichen Standardwissen auf, weicht aber im analytischen Ablauf von der aufwendigen Vorgehensweise einer integrierten Software-Lösung ab, woraus ein erheblicher Kostenvorteil resultiert. Selbst wenn im Unternehmen die Kalkulation über die Standardmethode mit Hilfe der Kostenarten beziehungsweise Kostenträger über eine Budgetplanung erstellt wird, zeigt die Bewertung, dass die analytische Vorgehensweise einfacher, kostengünstiger und schneller das gewünschte Ergebnis bringt.Die PCS-Software erlaubt es dem Unternehmen neutral zu analysieren. Über eine Hochrechnung wird die Produktivität des Unternehmens ermittelt, die zeigt, welche verkaufsfähigen Leistungen unabhängig vom Produkt erzielt werden können. Detailliert werden alle Bereiche, Profit-Center und Kostenstellen bis auf den einzelnen Arbeitsplatz durchforstet. Ausschlaggebend für das Ergebnis ist die hohe Qualität der Basisdaten, die auch einer Wirtschaftsprüfung standhält. Für zahlreiche Unternehmen, die aus den verschiedensten Gründen über keine Kosten- und Leistungsrechnung verfügen, trifft PCS eine Bedarfslücke und stellt eine Alternative zur konventionellen Vorgehensweise dar.Klären, wie detailliert die Kalkulation ablaufen sollDie Abrechungsmethoden in Unternehmen sind vielfältig. Die Beurteilung der Leistungsfähigkeit interner finanzbuchhalterischer Software gelingt nach der Beantwortung der folgenden Fragen:- Wie hoch ist der Aufwand, um aktuell die Basis zur Durchführung der Voll- und Grenzkostenkalkulationaufzubauen und verfügbar zu halten?- Wie aktuell sind die Verrechnungssätze, die im Unternehmen zur Preisermittlung herangezogen werden?- Wie aktuell sind die für das Unternehmen wichtigen detaillierten Informationen über die Herstell- und Selbstkosten sowie die detaillierten Deckungsbeiträge zum erzielten Netto-Verkaufspreis? Vor der Implementierung der PCS-Software wird der Aufwand für die Einführung der neuen Kalkulationsmethode festgelegt. Es ist wichtig vorab festzulegen, wie detailliert die künftige Kalkulation ausgeführt werden soll. Soll beispielsweise eine verursachergerechte, prozessorientierte Kalkulation durchgeführt werden? Die Production-Controlling-Software umfasst vier Bereiche. Im Projektbereich 1 geht es um das Überprüfen der bestehenden Kalkulationsbasis und das Erstellen der Verrechnungssätze zu Voll- und Grenzkosten.- PCS: Analytisches Ermitteln neuer Stammdaten zur Erstellung der Arbeitsplatzkosten zu Voll- und Grenzkosten. - PCS: Analytische Durchführung der Gehalts- und Lohnanalyse des Unternehmens. - PCS: Erstellen der Arbeitsplatzkosten zu Voll- und Grenzkosten.- PCS: Budgetplanung. Auf den Basisdaten der Arbeitsplatzkostenrechnung wird eine Budgetplanung auf Herstellkostenbasis erstellt. Das Ziel ist dabei das Erstellen und Überwachen - aufbauend auf den Verrechnungssätzen - des Sollumsatzes auf der Herstellkostenbasis. Die dort ermittelten Zahlen ermöglichen einen analytischen Vergleich zu den Daten der betriebswirtschaftlichen Auswertung.Im Projektbereich 2 werden die bestehenden Zuschläge überprüft und neue Zuschläge auf der Basis VGK/RGK/MGK erstellt. Mit der Standardmethode werden mit einem hohen Aufwand alle Bewegungen erfasst und als Kostenart den Kostenstellen und Kostenträgern zugeordnet. Die Methode entscheidet über den Aufwand. In der Umsetzung werden die Basisdaten aus der Finanzbuchhaltung und dem Betriebsabrechnungsbogen (BAB) eingesetzt. Die Kostenarten aus der Finanzbuchhaltung und dem Be-triebsabrechnungsbogen werden in das Modul 2 des Production-Controlling-Systems wie folgt übernommen:- Kontenplan Nummer-Bezeichnung.- Ist-Daten des letzten Jahres eingeben: (Monatlich/Quartal/Halbjahr/Jahr/Summe) erfassen.- Die Kostenarten werden jetzt den Kostengruppen zugeordnet (PGK/ VGK/VKO/RGK/EGK/MGK). Das Beispiel: Die Aufteilung der Summe Büromaterial zum Beispiel in die Bereiche VGK/RGK/MGK dauert mit einem plausiblen Schlüssel fünf Minuten. Bei der Standard-Methode muss in der Bewertung die detaillierte Kontierung der Kostenart Büromaterial durchgeführt werden. Das bedeutet, dass bei 100 Bestellungen 500 Positionen kontiert und zugeordnet werden müssen. Das kostet Zeit und Geld. Mit der PCS-Software werden die Kostenblöcke, die im Ergebnis die Zuschläge ausweisen, exakt bewertet. Die Plandaten für das laufende und das folgende Jahr eingeben und den Bereichen PGK/VGK/VKO/RGK/EGK/MGK zuordnen. Die monatlichen Ist-Daten werden erfasst und in der Wissensdatenbank gegenübergestellt.Neutrale Analyse der GeschäftsprozesseDer Projektbereich 3 umfasst die Datenbank und die Ergebniskontrolle. Mit Hilfe einer Datenbank wird die Ergebniskontrolle durchgeführt. Die Ergebnisse der Berechnungen werden gegenübergestellt, verglichen, interpretiert und in den Auswirkungen kommentiert. Im Projektbereich 4 geht es um das Überprüfen und Festlegen der Kalkulationsmethode.- Der Unternehmer muss in der Lage sein, die Basis für die Vor- und Nachkalkulation zu Voll- und Grenzkosten selbst zu ermitteln. - Er muss in der Lage sein, bei Kostenverschiebungen zu reagieren und Maßnahmen einzuleiten.- Und er muss die Preisfindung von Herstellkosten, Selbstkosten, Zielverkaufspreis und Ähnliches zu erstellen.- Er wird in die Lage versetzt, eine ABC-Analyse der Produkte durchzuführen und kennt den Deckungsbeitrag zum Verkaufspreis.- Der Anwender kann bei Preisverhandlungen aus der erstellten Kalkulation detaillierte Informationen über seine Herstellungskosten, Selbstkosten und die ausgewiesenen und detaillierten Deckungsbeiträge erkennen und für die Preisentscheidung heranziehen. Das Production-Controlling-System ermöglicht dem Anwender die neutrale Analyse des bestehenden Geschäftsprozesses. Mit der PCS-Software kann unternehmerisch relevantes Datenmaterial erhoben werden, das die Grundlage eines schlüssigen Geschäftsmodells bildet. Und ein überzeugendes Geschäftsmodell auf einer soliden Zahlenbasis ist im Hinblick auf die Bewertung des Unternehmens im Zusammenhang mit Basel II ein nicht zu unterschätzender Vorteil.