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Parallel zum Ablegen der Schalen entstehen die Stringer: die Längsverstärkungen der Flügelhaut Zum ersten Mal baut Airbus für die Erstellung dieser Teile die Produktion in Anlehnung an eine „Flowline“ auf. Diese 140 m lange Fertigungslinie zeichnet sich laut Airbus durch eine hohe Produktivität aus.
Wasserstrahlschneiden zum Säumen der Kanten
Weitere fertigungstechnische Neuerungen betreffen die Qualitätskontrolle. Erstmals werden Außen- und Innenseite eines CFK-Bauteils dieser Größe gleichzeitig geprüft. Zur Fertigungsrepertoire gehört außerdem das Wasserstrahlschneiden zum Säumen der Kanten und ein autonomes Transportsystem für Großkomponenten.
Am Airbus-Standort Stade werden für den A350 Flügeloberschalen, Seitenleitwerke und CFK-Rumpfschalen produziert – mit rund 100 Mitarbeitern bis Ende 2010. Bei voller Produktionsauslastung sollen es dann rund 500 sein.
Fürdie anstehenden Aufgaben hat Airbus die Produktionskapazität in Stade deutlich erhöht. Ingesamt wurde über 0,5 Mrd. Euro in Hallenneubauten, Maschinen und Anlagen investiert. „Stade ist eines der drei CFK-Kompetenzzentrun im Airbus-Konzern und weltweit führend in der Erforschung und Verarbeitung dieser modernen Werkstoffe“, berichtete Gerald Weber.
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