Bewertungssystem für Energieeffizienz Produktionsanlagen vergleichbar machen
Fraunhofer-Wissenschaftler haben auf dem diesjährigen Automatisierungstreff (20. bis 22. März) in Böblingen gemeinsam mit Automobilherstellern, Roboter- und Werkzeugmaschinenherstellern sowie Systemintegratoren Methoden zum Vergleich von Produktionsanlagen unter energetischen Kriterien diskutiert.
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Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU haben auf dem diesjährigen Automatisierungstreff (20. bis 22. März) im baden-württembergischen Böblingen gemeinsam mit Automobilherstellern, Roboter- und Werkzeugmaschinenherstellern sowie Systemintegratoren Methoden zum Vergleich von Produktionsanlagen unter energetischen Kriterien diskutiert.
Hintergrund: Am Fraunhofer-IWU soll gemeinsam mit den Anwendern ein generell aussagekräftiges Bewertungssystem entstehen, das unabhängig von applikationsspezifischen Betrachtungen eine energetische Vergleichbarkeit von Produktionsanlagen ermöglicht.
Gesamte Prozesskette in die Analyse und Optimierung einbeziehen
„Die Potenziale zur Einsparung von Energie und Ressourcen werden sich erst ausschöpfen lassen, wenn man die gesamte Prozesskette in die Analyse und Optimierung einbezieht“, erklärte Marko Pfeifer, Abteilungsleiter für Montagetechnik am Fraunhofer-IWU. „Grundvoraussetzung dafür ist eine für alle Beteiligten transparente und einheitliche Erfassung sowie Bereitstellung von Produktions- beziehungsweise Prozessdaten.“
Als eine erste Zielstellung ist geplant, die Methode auf Industrieroboter anzuwenden und noch in diesem Jahr erste Vergleichsergebnisse zu liefern. Unterstützt wird diese Initiative im Besonderen durch die Automatisierungsinitiative Deutscher Automobilhersteller. Beteiligte Unternehmen sind Volkswagen, Audi, BMW, Daimler und Porsche. In weiteren Schritten werden dann komplette Anlagen, wie Karosseriebauanlagen, und auch andere Maschinentypen, wie Werkzeugmaschinen, in die Methodik eingebunden.
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