Det är över Produktionseinstellung bei Northvolt Ett in Schweden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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In Skellefteå, dem zentralen Standort des schwedischen Batterieherstellers Northvolt, wird die Produktion vollständig eingestellt, meldet die dpa.

Es geht zu Ende! Der schwedische Batteriehersteller Northvolt ist seit etwa Mitte März insolvent. Alle bisherigen Aktionen konnten die Situation nicht bereinigen. Nachdem nun auch der letzte Kunde das sinkende Schiff verlässt, gehen in Northvolt Ett bald die Lichter aus.(Bild:  Northvolt)
Es geht zu Ende! Der schwedische Batteriehersteller Northvolt ist seit etwa Mitte März insolvent. Alle bisherigen Aktionen konnten die Situation nicht bereinigen. Nachdem nun auch der letzte Kunde das sinkende Schiff verlässt, gehen in Northvolt Ett bald die Lichter aus.
(Bild: Northvolt)

Bis zuletzt habe man die Batteriezellenproduktion in Skellefteå noch mit begrenzter Personaldecke und unterstützt vom einzigen bestehenden Kunden Scania fortführen können, wie der zuständige Insolvenzverwalter kommentiert. Doch langfristig sei das alles so nicht tragfähig. Deshalb werde die Produktion im Werk Northvolt Ett schrittweise heruntergefahren. Zum 30. Juni soll dann Schluss sein. Es wird aber weiterhin nach einem Käufer gesucht. Eine wirklich realistische Aussicht auf eine zeitnahe Übernahme von Northvolt Ett gebe es jedoch nicht.

Letzter Kunde Scania kauft Batterien jetzt lieber in China

Kurz zuvor hatte das schwedische Radio berichtet, dass die VW-Tochter Scania aus wirtschaftlichen Gründen plant, keine Batterien mehr bei Northvolt zu kaufen. Nach unbestätigten Angaben des Rundfunksenders SVT will sich der Lkw-Bauer seine Batterien künftig vom chinesischen Hersteller CATL besorgen. Ohne Scania hätte Northvolt keine Kunden mehr, denn es war der letzte verbliebene.

Deutsche Northvolt-Fabrik könnte verschont bleiben

Weiter offen bleibt die Zukunft der im Bau befindlichen Northvolt-Fabrik bei Heide in Schleswig-Holstein. Die deutsche Projektgesellschaft ist früheren Angaben zufolge immerhin nicht direkt von der Insolvenz betroffen. Auch nach dem neuen Bescheid des Insolvenzverwalters äußerte ein deutscher Northvolt-Sprecher gegenüber der dpa, dass die Einstellung der Produktion in Skellefteå keine Konsequenzen für den Standort Heide hat. Andere Northvolt-Geschäftsbereiche sind zuletzt bereits verkauft worden. Darunter ein Werk im polnischen Danzig, das von Scania übernommen wird. Auch für andere Bereiche der Unternehmensgruppe soll es Interessenten und potenzielle Käufer geben.

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