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Composites produktiv konturieren und schablonenfrei positionieren
Ebenfalls der präzisen Endkontur von CFK-Bauteilen verschrieben hat sich die Geiss AG, ein auch global sehr erfolgreich agierender Protagonist in Sachen Hightech-Thermoformmaschinen, der mit der neuen T-Baureihe Maßstäbe setzt und auch auf der Composites Europe präsent sein wird. Seit vielen Jahren bietet Geiss auch die Erweiterung seiner Thermoformmaschinen mit einer erhöhten Schließkraft von bis zu 2000 kN an. Damit eignen sich die Maschinen hervorragend zur Verarbeitung von Compositewerkstoffen, wie es heißt. Und die CNC-Nachbearbeitungsanlagen des in Seßlach bei Coburg ansässigen Mittelständlers gelten als hochdynamische Frässysteme, die nach Aussage der Geiss-Experten aber auch mit dem Kalt- oder Ultraschallmesser sowie dem Laser präzise umgehen können. Auch eine Kombination aus den verschiedenen Verfahren sei möglich, um Faserverbund- oder Sandwichbauteile wirtschaftlich in Form zu bringen, damit auch die Anwender aus der Compositebranche – frei nach dem Geiss-Motto – stets „one step ahead“ sein könnten.
Der Laser kann mehr als trennen oder schweißen
Ein weiterer Beschleuniger für die Herstellung von CFK- und GFK-Bauteilen ist der Laser, der in diesem Zusammenhang nicht unbedingt für den präzisen Beschnitt sorgen muss, um zu helfen. Die LAP GmbH Laser Applikationen hat nämlich zeit- und kostensparende Laserprojektoren entwickelt, welche die aufwendige Herstellung von Schablonen und Hilfsmitteln zum Messen und Positionieren von Bauteilen übernehmen. Eine der neuesten Versionen davon heißt LAP Composite Pro und soll sehr gut miteinander harmonierende Bausteine enthalten, um manuelle Prozesse in der Luftfahrt oder der Automobilindustrie sowie auf dem Windkraftsektor zu unterstützen. Dazu gibt es auch die passende Software, mit der Hilfskonturen auch auf große Distanzen hinweg lagegerecht auf 3D-Objekte projiziert werden können, wie es heißt. Anhand der gut sichtbaren Laserlinien, die in der neuesten Geräteversion grün leuchten, könnten einzelne Lagen dann exakt ausgerichtet und ohne mechanische Vorlagen oder Messwerkzeuge für die weitere Bearbeitung positioniert werden.
Die Software unterstützt außerdem, ergänzt LAP, eine Vielzahl an CAD-Datenformaten und den Export von LAP-Laserprojektionsdaten direkt aus führenden Compositeprogrammen, um die Arbeit noch einfacher zu machen. Für Anwender bedeute der einfache Import und Export ohne zusätzliche Konvertierung eine nicht zu verachtende Zeit- und Kostenersparnis.
Die Composites Europe als Bühne
Auf der Composites Europe demonstriert der Laserspezialist LAP live, wie der Produktionsprozess durch Lasertechnologie profitieren kann, indem Zeit und Ressourcen gespart werden, die Prozesssicherheit verbessert wird sowie Genauigkeit und Durchsatz erhöht werden. Am Demonstrationsobjekt einer Rotorblatt-Halbschale soll deutlich werden, wie Projektionsdaten mithilfe der Software PRO-Soft aus CAD-Dateien importiert werden, wie Kalibrierung die maßstabgetreue Darstellung von Laserumrissen ermöglicht und wie sich Objekte ohne mechanische Schablonen oder Messwerkzeuge dennoch präzise ausrichten und positionieren lassen.
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