Sauer Lasertec Produktives Laser-Bohren auf kleinem Raum
Die Sauer Lasertec GmbH, ein Tochterunternehmen der Bielefelder Gildemeister AG, hat ihre Produktpalette um die Lasertec 50 Powerdrill erweitert. Die Laserbohrmaschine ist technisch vergleichbar mit der Lasertec 80 Powerdrill, aufgrund des neuen Designs aber bedeutend kleiner.
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Die Spezialisten für Laser-Bohren haben die Maschine speziell auf die Anforderungen von Kunden zugeschnitten, die in der Aerospace-Industrie Turbinenschaufeln und -blätter bearbeiten.
Laserbohrmaschine braucht minimale Stellfläche
In vielen Fällen limitiert allein die verfügbare Produktionsfläche eines Unternehmens dessen Kapazitäten. Wer nicht in Neubauten investieren kann oder will, ist deshalb auf kompakte Maschinen angewiesen, heißt es. Herausragende Merkmale der Lasertec 50 Powerdrill sind vor diesem Hintergrund die minimale Stellfläche von lediglich 4 m² sowie das stabile Fundament aus Polymer-Beton, so das Unternehmen.
Technisch ausgelegt ist das Maschinenkonzept insbesondere auf das Laserbohren von Komponenten, die in Flugzeugmotoren eingebaut werden, darunter Turbinenblätter und -schaufeln sowie Hitzeschilde und ähnliche Bauteile. Wie erklärt wird, unterstützt diese Aufgaben eindrucksvoll die eigens entwickelte Software Lasersoft Powerdrill, die sich vor allem durch eine leichte Programmierung und hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnet.
Laserbohrmaschine kann Genauigkeiten bis 8 µm erreichen
Aufgrund einer neuartigen Optik kann die Fokus-Größe verändert werden, ohne dass der Brennpunkt bewegt wird (Bild 2 – siehe Bildergalerie). Je nach Anwendungsgebiet ist die Maschine wahlweise mit hochwertigen Nd:YAG-, CO2- oder Faser-Laser ausgerüstet, womit Genauigkeiten von bis zu 8 µm möglich sind.
Die Lasertec 50 Powerdrill überzeugt auch als kleinster Vertreter der Laserbohrmaschinen-Baureihe durch hohen Bedienkomfort und optimale Zugänglichkeit des Arbeitsraums, so der Hersteller. 500 mm in X- und Y-Richtung und 700 mm in Z-Richtung sind für den Einsatzbereich mehr als großzügige Dimensionen, meint der Hersteller. Die Schwenk-Rundachse kann Werkstücke mit einem Gewicht von bis zu 14 kg aufnehmen. Die Linearantriebe mit einer Beschleunigung von 1 g ermöglichen auch bei diesem Gewicht Eilganggeschwindigkeiten von bis zu 80 m/min in X- und Y-Richtung sowie 40 m/min in Z-Richtung.
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