EaaS
„Produzieren ohne zu investieren“ wird Realität

Ein Gastbeitrag von Marius Vinnemeier* 4 min Lesedauer

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Mit Equipment-as-a-Service bieten erste Maschinenbauer ein innovatives Geschäftsmodell. Bislang funktioniert die Konnektivität für diese Abrechnungsweise aber nur für einzelne Maschinentypen oder Hersteller. Ein Transferprojekt des Mittelstand-Digital Zentrums Ruhr-OWL ist dabei, das zu ändern.

Mit der Synctive-Software und den erprobten IoT-Schnittstellen wird eine universelle Maschinenanbindung für EaaS-Geschäftsmodelle ermöglicht.(Bild:  ️Synctive)
Mit der Synctive-Software und den erprobten IoT-Schnittstellen wird eine universelle Maschinenanbindung für EaaS-Geschäftsmodelle ermöglicht.
(Bild: ️Synctive)

Produzieren ohne zu investieren: So kann man – zugegebenermaßen sehr stark vereinfacht, aber zutreffend – das Konzept des Equipment-as-a-Service, kurz EaaS, auf einen kurzen Nenner bringen. Die Maschine oder Anlage wird nicht verkauft. Stattdessen zahlen die Kunden zum Beispiel pro Nutzungsstunde oder Anzahl der Produktionseinheiten. Damit ist der Vorteil für den Anwender der Maschine schon beschrieben. Die Kosten, die die Maschine verursacht, stehen immer in direkter Relation zum Umsatz, der mit der Produktion generiert wird. Der Nutzen für den Maschinenbauer: Er kann ein innovatives, serviceorientiertes Geschäftsmodell erproben und erschließt zusätzliche Kundenkreise, die eine Maschine benötigen, aber die Investition scheuen oder möglichst flexibel bleiben möchten.

Transferprojekt als Enabler für Equipment-as-a-Service

Zwei Voraussetzungen müssen allerdings gegeben sein, damit das Konzept umgesetzt werden kann. Die Finanzierung muss sichergestellt sein, und man braucht eine – am besten maschinen- und herstellerneutrale – Plattform für die Erfassung der Maschinenparameter sowie für die Abrechnung.