Kosten senken Stellenabbau und Kurzarbeit bei Deutz

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Der Motorenhersteller Deutz will in den kommenden Jahren stark wachsen und dabei profitabler werden. Das geht aber auch mit Stellenstreichungen einher.

Der Motorenbauer Deutz muss sich offensichtlich umstrukturieren, wie die dpa erfahren hat. Das wird leider auch auf Kosten von Angestellten gehen ...(Bild:  Deutz)
Der Motorenbauer Deutz muss sich offensichtlich umstrukturieren, wie die dpa erfahren hat. Das wird leider auch auf Kosten von Angestellten gehen ...
(Bild: Deutz)

Bis 2028 soll der Umsatz von Deutz auf 3,2 bis 3,4 Milliarden Euro steigen, wie das Unternehmen am 8. Oktober auf einer Investorenveranstaltung in Köln mitteilte. Vom Erlös dürften vor Zinsen und Steuern (Ebit) sowie um Sondereffekte bereinigt acht bis neun Prozent Marge im Konzern verbleiben. Mit den Zielen zeigt sich Konzernchef Sebastian Schulte optimistischer als der Markt, denn Analysten hatten im Schnitt mit weniger gerechnet. Den Aktionären versprach Deutz eine steigende Dividende, die auch bei schlechter Entwicklung stabil bleiben soll. Bis 2030 soll der Umsatz dann bei rund vier Milliarden Euro liegen.

Deutz meldet strukturelle Veränderungen an

Unterdessen kündigte Finanzchef Oliver Neu strukturelle Veränderungen und den Abbau von Stellen an. Details wurden dazu bisher nicht genannt. Bereits vergangene Woche hatte Deutz seine Ziele für das laufende Jahr nach unten korrigiert und dabei angekündigt, etwa mit Kurzarbeit noch stärker die Kosten kontrollieren zu wollen. Bisher hat Deutz Kurzarbeit im Wellenbauzentrum in Köln sowie in seinem Werk im spanischen Zafra angeordnet. Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand nur noch mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und damit etwas weniger als zuvor (1,9 bis 2,1 Mrd Euro). Die bereinigte Ebit-Marge dürfte nur noch vier bis fünf Prozent erreichen. Der Vorstand hatte bei diesem Punkt mit 5 bis 6,5 Prozent geplant.

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