Metallbearbeitung Cool Cut: Laser und Wasser für Präzisionsbearbeitung

Quelle: Pressemitteilung Pulsar Photonics 1 min Lesedauer

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Pulsar Photonics bringt mit der RDX1000 LWJ eine neue Anlagen-Generation für Präzisionsbearbeitung auf den Markt.

Die Kombination aus klassischer Laserbearbeitung und Laser-Wasserstrahl-Technologie ermöglicht hochpräzise Schnitte.(Bild:  Pulsar Photonics)
Die Kombination aus klassischer Laserbearbeitung und Laser-Wasserstrahl-Technologie ermöglicht hochpräzise Schnitte.
(Bild: Pulsar Photonics)

Die Kombination aus klassischer Laserbearbeitung und Laser-Wasserstrahl-Technologie von Synova ermögliche hochpräzise Schnitte in Hartmetallen – ohne thermische Schädigung oder mechanischen Verschleiß.

Die RDX1000 LWJ basiert auf dem patentierten Laser MicroJet-Verfahren von Synova, das einen Laserstrahl über mehrere Millimeter in einem feinen Wasserstrahl führt. Dadurch bleibt die Strahlführung stabil, während das Material gleichzeitig gekühlt wird.

Tiefe Schnitte in dicke Werkstoffe

Hinzu kommt, dass typische Laserabtragsprozesse zum Schneiden oft nur ein Aspektverhältnis von 1:3 bis 1:5 erreichen. Das bedeutet: Eine hundert Mikrometer breite Schnittfuge reicht nur bis zu 500 Mikrometer tief in das Material. Für tiefere Schnitte müssen breitere Schnittfugen gewählt werden, was zu längeren Prozessdauern führt.

Mit der RDX1000 LWJ werden Aspektverhältnisse bis zu 1:100 realisierbar – eine Dimension, die bislang nur mit aufwendigen mechanischen Verfahren möglich war.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sei die Kombination von zwei Bearbeitungsstationen: Neben der wassergeführten Laserbearbeitung stehe eine separate Trockenbearbeitungsstation zur Verfügung. Diese Vielseitigkeit ermögliche es, hybride Bearbeitungsstrategien umzusetzen. So können Materialien zunächst strukturiert und anschließend mit dem Laser-Wasserstrahl präzise durchbohrt werden – ein Vorteil bei der Fertigung komplexer Funktionsbauteile.

Erprobung im Schunk Mach-Lab

Das konzernübergreifende Anwendungszentrum Mach-Lab der Schunk Group, testet die Technologie unter realen Fertigungsbedingungen. Insbesondere in der Bearbeitung von 3D-gedrucktem Siliziumkarbid sowie bei der Fertigung hochpräziser Bauteile für die Mikroelektronik sieht Schunk großes Potenzial.

Präzise Kühlkanäle und filigrane Mikrobohrungen

Auch die Luft- und Raumfahrt nutzt zunehmend sprödharte Hochleistungswerkstoffe, etwa für Triebwerksschaufeln oder Wärmeschutzkacheln. Die RDX1000 LWJ ermögliche tiefere und präzisere Kühlkanäle in hitzebeständigen Materialien, ohne deren Struktur zu beeinträchtigen. Das reduziere Bauteilgewichte und erhöhe die Effizienz.

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