Schunk Sintermetalltechnik Pulvermetallurgisch hergestelltes Bremsband prämiert
Der europäische Verband der Pulvermetallurgie (EPMA) hat die Schunk Sintermetalltechnik GmbH (SST), Heuchelheim, ausgezeichnet. In der Kategorie „Innovative Bauteile“ erhielt der Hersteller von Sintermetallteilen die Auszeichnung „Exzellenz in Pulvermetallurgie“.
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Der Preis wurde auf dem Fachkongress Euro-PM 2008 übergeben, dem Jahrestreffen des europäischen Verbandes der Pulvermetallurgie. Ausschlaggebend für die Prämierung war die Entwicklung und Herstellung eines „Bremsbands“. Dieses Bauteil kommt in Vorrichtungen zur Sitzverstellung von Automobilen zur Anwendung. Es muss hohen Belastungen standhalten können, damit nach einem Unfall die Funktion nicht eingeschränkt ist.
Bremsband aus Eisenpulver und Karbon
Das von Schunk Sintermetalltechnik entwickelte Bremsband wird aus reinem Eisenpulver hergestellt, das zur Erhöhung der Stabilität mit einer bestimmten Menge Karbon vermischt wird. Die Entwicklung der Komponente fand in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden statt.
Insbesondere in der Automobilindustrie kann auf Bauteile aus Sintermetall kaum noch verzichtet werden. Kein Auto bewegt sich ohne Sinterteile: Sie befinden sich in Motor und Getriebe, im Sicherheitsgurt, im Zündschloss, in der Sitzverstellung und in vielen Anwendungen mehr. Die so genannte „Rastnocke“ im Sicherheitsgurt – ein Bauteil, das das Einrasten des Sicherheitsgurtes im Auto ermöglicht – wurde von Schunk Sintermetalltechnik bereits für weltweit mehr als 100 Mio. Automobile im Sinterverfahren gefertigt.
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