Pelletproduktion

Pusch nimmt neuartige Pellettieranlage in Betrieb

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Stempelpressetechnologie beseitigt viele Nachteile herkömmlicher Pellet-Anlagen

Der Vorstandsvorsitzende der Pusch AG, Guido Pusch, ist überzeugt, dass die Pelletieranlage den internationalen Markt erobern wird. Sie basiert nicht wie herkömmliche Pelletmaschinen auf Kollerpressen, sondern auf der Verarbeitung durch Stempelpressen. Mit dieser neuen Technologie werden bekannte Probleme bei der Pelletproduktion wie Verstopfung und Verklumpungen umgangen, die auf der Zusammensetzung der Biomasse, auf deren Dichte oder Feuchtigkeitsgehalt basieren. Zudem kann die neue Maschine an die Menge der vorhandenen Biomasse angepasst werden.

Das Maschinensystem PM 6-28 der Pusch AG konnte dank vom Land Rheinland-Pfalz bereitgestellter Fördergelder und stiller Beteiligungen durch Institutionen wie der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), dem zentralen Wirtschaftsförderungsinstitut des Landes, und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Rheinland-Pfalz (MBG) realisiert werden.

Wirtschaftsminister Brüderle lobt Innovationsgeist von Pusch

Wirtschaftsminister Brüderle betonte während der feierlichen Inbetriebnahme die Bedeutung regenerativer Energien und lobte Innovationsgeist und Mut des Unternehmensgründers Pusch. „Wenn wir nicht den Mut haben, neue Wege zu gehen, haben wir keine Zukunft“, sagte Brüderle vor mehr als 60 Gästen. Das Unternehmen in dem kleinen Ort Marienrachdorf im Norden von Rheinland-Pfalz stehe stellvertretend für viele deutsche Mittelständler und somit für die Stärke Deutschlands.

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