Qualitätskontrolle
Sensorkontakte: Inspektion von Bauteilen für hochwertige Kamerasysteme

Quelle: Rauscher 4 min Lesedauer

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Bei Sensorsockeln von Kameras für Kino- und Streaming-Produktionen, muss jeder einzelne der 847 Sensorkontakte korrekt ausgeführt sein, damit die Kameras fehlerfrei funktionieren. EMC verlässt sich bei der Qualitätskontrolle auf die Expertise von Rauscher Bildverarbeitung.

Die Auswerte-Software Aurora Design Assistant X erkennt die Minimal- und Maximalwerte von Durchmessern, Abweichungen von der mittigen Hülsenposition oder Galvanik-Rückstände sicher.(Bild:  EMC)
Die Auswerte-Software Aurora Design Assistant X erkennt die Minimal- und Maximalwerte von Durchmessern, Abweichungen von der mittigen Hülsenposition oder Galvanik-Rückstände sicher.
(Bild: EMC)

Sie wirken auf den ersten Blick nicht sonderlich spektakulär, und doch hängt viel von den Sensorsockeln ab, die in Kameras für Kino- und Streaming-Produktionen verbaut werden. Aufgabe dieser Bauteile ist es, den Bildsensor der Kamera aufzunehmen und somit eine sichere Verbindung zwischen Bildsensor und Leiterplatte herzustellen.

Für einen führenden Hersteller solcher Filmkameras entwickelte das im hessischen Idstein bei Frankfurt ansässige Unternehmen EMC ein Bildverarbeitungssystem, das die eingesetzten Sensorsockel vor der Integration des Sensors überprüft. „Die in diesem Fall verwendeten Sensoren verfügen auf einer Fläche von 60 mm x 60 mm über 847 Kontakte, die jeweils in einem Raster von 1,27 mm angeordnet sind“, erläutert EMC-Geschäftsführer Fabian Girolstein. „Zur Aufnahme dieses Sensors dient ein Sockel mit Außenmaßen von 61 mm x 61 mm, der für jeden Sensorkontakt über einen Buchsenkontakt mit je einer Hülse und einem Clip verfügt. Beim Einsetzen des Sensors wird dieser lediglich in den Sockel gesteckt, da ein Verlöten der Kontakte nicht möglich ist: Die dabei entstehende Wärme oder Infrarotstrahlung könnte den Sensor unbrauchbar machen.“