Smart „Gestricktes“ Raschelmaschine von Karl Mayer schafft elektrisch leitende Textilien

Quelle: Pressemitteilung von Karl Mayer 1 min Lesedauer

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Jüngst fand die Einweihung einer sogenannten Raschelmaschine des Typs MJ 52/1-S von Karl Mayer statt. Sie dient nun zur Verarbeitung elektrisch leitfähiger Garne bei der Grabher Group.

Das ist eine sogenannte Raschelmaschine für die Textilverarbeitung, wie sie vom Maschinenbauer Karl Mayer hergestellt wird. So eine Anlage soll jetzt der Forschung dienen, um sozusagen „intelligente“ Sportbekleidung mit Sensorfunktionen zu fertigen.(Bild:  Karl Mayer Group)
Das ist eine sogenannte Raschelmaschine für die Textilverarbeitung, wie sie vom Maschinenbauer Karl Mayer hergestellt wird. So eine Anlage soll jetzt der Forschung dienen, um sozusagen „intelligente“ Sportbekleidung mit Sensorfunktionen zu fertigen.
(Bild: Karl Mayer Group)

Die Verbindung von elektrisch leitfähigem Material mit Textilien eröffnet laut Karl Mayer vielfältige neue Möglichkeiten. Das gelte insbesondere im Sportsektor. Die Analyse von Bewegungsabläufen durch Sensoren beispielsweise hilft dabei, Fehlbelastungen zu erkennen, um sie letztlich zu vermeiden und dabei den Spaßfaktor bei körperlicher Betätigung zu erhöhen, wie es weiter heißt. Wie die Potenziale elektrisch leitfähiger Textilien durch konkrete, vermarktungsfähige Produkte genutzt werden können, soll die Arbeit eines Konsortiums aus Komponenten- und Sportproduktherstellern, Serviceanbietern und Forschungseinrichtungen zeigen. Darunter ist auch die Universität Salzburg mit ihren Sport-, Bewegungs- und Computerwissenschaftlern, um als wissenschaftliche Leitstelle zu fungieren.

Elektrisch leitfähige Garne exakt in Wirkware einarbeiten

Als ein Partner aus der textilen Fertigungskette bringt sich auch die Grabher Group in die Kooperation mit ein. Bei der Forschungsgesellschaft des führenden Herstellers von Hightech-Produkten, der V-Trion GmbH, wurde dazu Anfang Mai 2023 in Lustenau ein Meilenstein gefeiert. Denn der Geschäftsführer Günter Grabher weihte die MJ 52/1-S von Karl Mayer ein. Bei dieser sogenannten Raschelmaschine handelt es sich um eine Schlüsselanlagen für Projektarbeiten im Smart-Textile-Bereich, wie der Hersteller betont. Auf der Raschelmaschine mit Jacquard- und Multibarmusterung können nämlich elektrisch leitfähige Garne direkt und bedarfsgerecht platziert in Wirkwaren eingearbeitet werden. Das bringt den Effekt, dass Funktionselemente wie Sensoren, Leiter und Spulen unkompliziert umsetzbar sind. Die textilen Eigenschaften blieben dabei erhalten. Der integrierte Ablauf spare zusätzliche Prozessschritte und reduziere damit auch Umweltbelastungen, wenn man dieses Vorgehen mit anderen Verfahren, wie beispielsweise leitfähigen Druckpasten, vergleiche.

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Die Raschelmaschine MJ 52/1-S soll auch noch für Vorhaben der Smart-Textiles-Platform Austria genutzt werden. Die Netzwerkvereinigung verbindet dazu über 80 internationale Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Grabher Group und die Karl Mayer Group sind nicht zuletzt Mitglieder derselben.

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