Schleifmaschinen Rekordjahr beim Schleifmaschinen-Hersteller Peter Wolters

Redakteur: Frank Fladerer

Hannover (ff) – Allen Grund zur Zufriedenheit hat derzeit die Peter Wolters AG. „Details darf ich leider noch nicht verraten, aber es ist bereits sicher, dass wir ein absolutes Rekordjahr haben werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende Kay Petersen im Rahmen einer EMO-Pressekonferenz. Alle Geschäftsbereiche liefen sehr gut.

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Besonders gefragt seien aber die Maschinen für das doppelseitige Polieren von Wafern für die Solarindustrie. Sehr erfreulich sei auch, dass die Entwicklungen im Bereich Nanotechnik Rückwirkungen auf den Schleifbereich hätten und diesen beflügelten.

Nanotechnik eröffnet neue Möglichkeiten für Schleiftechnik

Auf dem Stand des im norddeutschen Rendsburg beheimateten Unternehmens ist auch die Konzern-Tochter Voumard Machines mit Sitz in Hauterive (Schweiz) vertreten. Das Unternehmen gehört seit 2005 zu Wolters und ist auf Innen-Rundschleifmaschinen spezialisiert.

Stefan Buchwald, Chief Commercial Officer bei Wolters, zog eine sehr positive Bilanz über den Zukauf: „Es haben sich Synergieeffekte eingestellt. Wir verkaufen über Voumard in Bereiche, in denen wir vorher gar nicht vertreten waren und umgekehrt.“ Nach Aussage des Konzerns hat sich die Präzisionstechnik insbesondere bei Maschinen zum Finishbearbeiten kleiner Bauteile in großen Serien weltweit bewährt.

Eine der vorgestellten Neuigkeiten von Wolters ist die Maschinengruppe der Doppelseiten-Durchlaufschleifer DDG. Geeignet sind die Maschinen unter anderem für die Bearbeitung dünner Stanzbleche mit Toleranzen im µ-Bereich. Eine Neuentwicklung, die in etwa einem Dreivierteljahr eingeführt werden soll, ist ein System zur Kontrolle der Prozessparameter beim Schleifen: Damit soll die Schleifscheibe an die maximale Leistung geführt werden.

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