Personal-Ressourcenplanung
Ressourcen- und Skillmanagement: Schlüssel zur Optimierung im Maschinenbau

Ein Gastbeitrag von Thomas Schlereth* 5 min Lesedauer

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Im Maschinenbau liegt die Wertschöpfung in Konstruktion und Entwicklung, doch der Fachkräftemangel stellt Unternehmen dabei vor Herausforderungen. Effektives Ressourcen- und Kompetenzmanagement ist deshalb entscheidend. Moderne Software bietet Abhilfe.

Je besser die vorhandenen Fähigkeiten und ihre Kombinationen verstanden werden, desto besser gelingt die Teamzusammenstellung und desto erfolgreicher können Projekte verlaufen. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Je besser die vorhandenen Fähigkeiten und ihre Kombinationen verstanden werden, desto besser gelingt die Teamzusammenstellung und desto erfolgreicher können Projekte verlaufen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist starken Veränderungen unterworfen, die aus verschiedenen Richtungen kommen: Der allgegenwärtige Fachkräftemangel wird vom Renteneintritt einer ganzen Generation von Konstrukteuren und Ingenieuren verschärft, die ihr Fachwissen und ihre Erfahrung mitnehmen. Hinzu kommt, dass sich die Wertschöpfung bei Fertigung und Montage in den letzten Jahren in den Bereich Konstruktion und Entwicklung verschoben hat. Damit hängt die Wettbewerbsfähigkeit am Know-how des ohnehin schon knappen Personals. Gleichzeitig erfordert die Digitalisierung IT-affine Mitarbeiter.

Eine weitere Problematik ist oftmals hausgemacht: Denn viele Betriebe arbeiten noch mit der Technik, den Methoden und den Prozessen von vor 15 Jahren und verkennen, dass die Belegschaft anders geplant und gesteuert werden muss als Maschinen. Eine Software für Tabellenkalkulation als Projekt- und Portfoliomanagementsystem einzusetzen, ist nicht mehr zeitgemäß. Daraus resultieren Probleme im Ablauf und im Projektalltag: Die Auslastung der Teams ist nicht bekannt, es kommt zu Stress und Überbelastung. Die Komplexität globaler Projekte mit notwendigen Neuplanungen und unvorhersehbaren Abwesenheiten wie Unfällen oder Krankheiten lassen sich ebenso wenig abbilden; die Koordination wird erschwert. Wenn die Planung unrealistisch oder zu optimistisch war, ziehen sich Projekte in die Länge und werden teurer. Hinzu kommen oftmals veraltete Managementmethoden statt agiler Führung mit flachen Hierarchien.