Aufatmen! Rettungsplan für Webasto steht! Gut zwei Milliarden fließen!

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Wie jetzt informiert wird, wurde der Rettungsplan für den kriselnden Automobilzulieferer Webasto vereinbart. Auch sollen bald erste Gelder fließen ...

Die Gespräche zur Sanierung des in die Krise geratenen Autozulieferers Webasto haben einen Meilenstein erreicht, denn das Rettungspaket steht, heißt es ...(Bild:  Webasto)
Die Gespräche zur Sanierung des in die Krise geratenen Autozulieferers Webasto haben einen Meilenstein erreicht, denn das Rettungspaket steht, heißt es ...
(Bild: Webasto)

Nach langen Verhandlungen, heißt es, steht nun das Rettungspaket für den angeschlagenen Autozulieferer Webasto fest. Die Gespräche zwischen Webasto-Vorstand, Eigentümern, Banken und beteiligten Autoherstellern sind nunmehr abgeschlossen, wie es aus Industriekreisen heißt. Das Finanzierungspaket komme wohl auf ein Volumen von knapp zwei Milliarden Euro. Erste Teilbeträge sollen bereits in den kommenden Tagen ausgezahlt werden. Es fehle lediglich noch die endgültige schriftliche Ausarbeitung der Verträge durch die beauftragten Anwaltskanzleien, wie angemerkt wird. Webasto gab auf Anfrage allerdings (noch) keine Stellungnahme ab, so die dpa. Und die Autohersteller – unter anderem Volkswagen und BMW – waren an den Sanierungsverhandlungen beteiligt, weil sie ihre Produktion planen müssen, heißt es dazu.

Fehlentscheidung und schlapper China-Markt

Die wichtigsten Produkte des in Stockdorf (vor den Toren Münchens) ansässigen Autozulieferers sind bekanntlich Schiebe- und Panoramadächer. Gut 15.000 Beschäftigte arbeiten derzeit bei Webasto. Die Verhandlungen hatten sich allerdings erheblich länger hingezogen als von der Webasto-Chefetage erhofft. Eigentlich hätte der Sanierungsplan bereits im späten Frühjahr endgültig unter Dach und Fach sein sollen. Immerhin liegt eine Erhöhung von rund einer Milliarde Euro vor. Webasto hatte eine Schlappe erlitten, als entschieden wurde, Ladesäulen zu fertigen. Hinzu kommen die allgemeinen Probleme mit dem Automarkt in China. Nun hat das 1901 gegründete Familienunternehmen aber endlich einen stabilen finanziellen Rahmen, um wieder über die Runden zu kommen.

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