Granaten-Projekt Rheinmetall kooperiert in puncto Munition mit Bulgarien

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Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall unterzeichnete einen Vertrag mit dem Nato-Staat Bulgarien über ein Joint-Venture für ein neues Werk, das Schießpulver und Munition herstellen soll.

Damit der Munitionsnachschub für die Nato-Staaten gesichert werden kann, hat der Rüstungskonzern Rheinmetall jetzt einen Vertrag mit Bulgarien unterzeichnet. Dieser sieht vor, ein neues Schießpulver- und Artilleriegranatenwerk in Mittelbulgarien aus dem Boden zu stampfen ...(Bild:  Rheinmetall)
Damit der Munitionsnachschub für die Nato-Staaten gesichert werden kann, hat der Rüstungskonzern Rheinmetall jetzt einen Vertrag mit Bulgarien unterzeichnet. Dieser sieht vor, ein neues Schießpulver- und Artilleriegranatenwerk in Mittelbulgarien aus dem Boden zu stampfen ...
(Bild: Rheinmetall)

Die Europäische Union und die Nato brauchten Millionen Geschosse. Das Projekt zwischen Rheinmetall und Bulgarien, wodurch der Bedarf zum Teil gedeckt werden soll, wird auf ein Volumen von rund einer Milliarde Euro beziffert, wie eine Aussage der Regierung in Sofia zu entnehmen ist. Rund 51 Prozent der Anteile des Gemeinschaftsunternehmens hält Rheinmetall, den Rest Bulgarien. Ein entsprechendes Dokument unterzeichneten im Ministerrat in Sofia der Vorstandsvorsitzende von Rheinmetall, Armin Papperger, und der Exekutivdirektor des bulgarischen Rüstungsunternehmen WMS, Iwan Gezow, wie es weiter heißt. In dem neuen Werk sollen demnach Schießpulver sowie 100.000 Artilleriegeschosse pro Jahr nach Nato-Standards hergestellt werden. Standort ist das WMS-Gelände bei Sopot in Mittelbulgarien. Das Werk kann binnen 14 Monaten fertig sein, wie man betont. Es wird mit etwa 1.000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet.

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