Knall-Boom Rheinmetall erwartet Umsatzverdopplung durch Aufrüstung

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Aufgrund des Kriegs in Europa erwartet Rheinmetall noch mehr Wachstum, so die dpa. Der Umsatz dürfte bis 2026 jährlich im Schnitt um rund 20 Prozent zulegen – vor allem das Geschäft mit Munition laufe gut.

Der Ukrainekrieg, der seit Februar 2022 tobt, ist schlimm. Doch der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall wächst aufgrund dieser Lage, weil die westlichen Staaten ihre Rüstungsbudgets erhöhen. Man erwartet eine Umsatzverdopplung. Vor allem das Geschäft mit Munition boome. (Bild:  Rheinmetall)
Der Ukrainekrieg, der seit Februar 2022 tobt, ist schlimm. Doch der Düsseldorfer Konzern Rheinmetall wächst aufgrund dieser Lage, weil die westlichen Staaten ihre Rüstungsbudgets erhöhen. Man erwartet eine Umsatzverdopplung. Vor allem das Geschäft mit Munition boome.
(Bild: Rheinmetall)

Der Rüstungskonzern Rheinmetall glaubt angesichts des Kriegs in Europa und damit steigender Verteidigungsbudgets in den westlichen Staaten für die kommenden Jahre an ein noch stärkeres Wachstum, meldet die dpa. Der Umsatz dürfte sich demnach bis 2026 fast verdoppeln, heißt es weiter.Das teilte der Düsseldorfer Dax-Konzern gestern anlässlich einer Investorenveranstaltung im niedersächsischen Unterlüß mit. Als Reaktion auf den Krieg, den Russland gegen die Ukraine führt, ziehen die Verteidigungshaushalte in diesem Jahr deutlich an, wie Rheinmetall registriert. Der Bedarf für Verteidigungssysteme nehme in den Nato-Staaten deshalb zu. Dazu gehören Kriegsschiffe, Fahrzeuge und Panzer, Flugzeuge und eben auch die passende Munition sowie Netzwerksysteme und Schutzkleidung.

Rheinmetall baut jetzt Rüstungskapazitäten deutlich aus

Für dieses Jahr geht das Rheinmetall-Management bisher von einem Erlös zwischen 7,4 und 7,6 Milliarden Euro aus. Analysten rechneten bisher mit knapp 12 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2026. Der Auftragsbestand stütze aber die oben verkündeten Ambitionen. Für das Jahr 2026 habe der Konzern deshalb schon über 45 Prozent des kalkulierten Umsatzes als Aufträge in den Büchern. Nach Einschätzung des Konzerns könnten noch weitere Aufträge dazukommen. Alles in allem könnte Rheinmetall nach Ablauf der nächsten 24 Monate rund 14 Milliarden Euro umsetzen.

Der Hauptrenditebringer bei den Düsseldorfern bleibt derzeit die Rüstungssparte, die in drei Jahren rund 11 Milliarden des Umsatzes beisteuern soll. Dazu zählen bei Rheinmetall die Geschäfte mit Munition und Waffen, Fahrzeugsystemen und Elektronik. Vor allem das rentable Geschäft mit Munition soll deutlich wachsen. Heute setzt diese Sparte rund 1,5 Milliarden Euro um, soll aber auf rund 4 Milliarden Euro in drei Jahren wachsen, wie man glaubt. Die Produktionskapazitäten baut Rheinmetall im Zuge der anstehenden Aufträge nun deutlich aus.

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