Waffenschmiede dröhnt Rheinmetall genießt mehr Umsatz und Gewinn

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Rheinmetall profitiert weiter stark von der Nachfrage nach militärischem Material infolge der vielen Kriege in der Welt, wie die dpa erfahren hat.

Rheinmetall profitiert von der herrschenden Weltlage mit ihren relativ vielen Kriegen. Bald werden die neuesten Geschäftszahlen vorgelegt. Doch man kann heute schon sagen, dass der Militärfahrzeug- und Munitionshersteller nichts zu fürchten braucht ...(Bild:  Rheinmetall)
Rheinmetall profitiert von der herrschenden Weltlage mit ihren relativ vielen Kriegen. Bald werden die neuesten Geschäftszahlen vorgelegt. Doch man kann heute schon sagen, dass der Militärfahrzeug- und Munitionshersteller nichts zu fürchten braucht ...
(Bild: Rheinmetall)

Rheinmetall profitiert weiter stark vom Rüstungsboom infolge der vielen Kriege in der Welt. Deutschlands größter Rüstungskonzern sitze auf einem Auftragspolster in Rekordhöhe. Denn Ende Juni konnte dieses mit 48,6 Milliarden Euro beziffert werden. Besonders hoch ist derzeit also die Nachfrage nach Waffen und Munition. Man beliefert außerdem nicht nur Deutschland sondern auch weitere Nato-Staaten. Auch die Unterstützung der Ukraine in ihrem Verteidigungskrieg gegen Russland spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn dorthin liefert das Unternehmen Militärgüter, wie Panzer, die modernisiert wurden, und Artilleriemunition. Rheinmetall ist zum Beispiel weltweit einer der wichtigsten Hersteller von 155-Millimeter-Geschossen für Artillerie.

Rheinmetall will die 10-Milliarden-Hürde nehmen

Das sei das Kaliber, das massenhaft von der Ukraine gebraucht werde. Makaber: Jüngst machten auf dem Börsenparkett allerdings Spekulationen über einen Waffenstillstand oder ein mögliches Ende des Krieges die Runde, was die Aktien von Rüstungsunternehmen belastete. Unabhängig vom Krieg in der Ukraine rechnet Konzernchef Armin Papperger jedoch mit einer langfristig hohen Nachfrage nach Munition und anderen Militärgütern. Denn selbst dann, wenn morgen der Krieg aufhören würde – und ein Ende dieses verrückten Ukraine-Krieges wolle schließlich jeder vernünftige Mensch – müsse man die Lager in der Ukraine noch auffüllen. Dafür brauchten die Ukrainer die Hilfe der EU und der USA. Für das laufende Jahr peilt die Unternehmensführung einen Umsatz von rund 10 Milliarden Euro sowie eine operative Ergebnismarge von 14 bis 15 Prozent an. Darin sind jeweils die Übernahmen berücksichtigt.

Schon im ersten Halbjahr gute Ergebnisse

Mittelfristig will man die Marge bis 2026 auf über 15 Prozent treiben. Der Umsatz soll bis dahin auf 13 bis 14 Milliarden Euro klettern. Im ersten Halbjahr fielen die Geschäftszahlen von Rheinmetall alles in allem positiv aus. Der Umsatz kletterte um ein Drittel auf rund 3,8 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wurde auf 404 Millionen Euro fast verdoppelt. Betrachte man nur das zweite Quartal, so war das Wachstum wegen des Zukaufs von Expal sogar noch stärker als zum Jahresauftakt. Der spanische Munitionshersteller wurde zum 1. August vergangenen Jahres übernommen.

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