Entscheidungen Rheinmetall kriegt Granaten-Wettbewerber und VW blickt auf Rüstung

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Marktführer für Artilleriemunition ist Rheinmetall. Doch nun gab es eine Kartellamtsentscheidung, die den Düsseldorfern nicht schmecken dürfte. Parallel gibt`s vage News von Volkswagen ...

(Maks Lab - stock.adobe.com)
(Maks Lab - stock.adobe.com)

Beim Verkauf von Artilleriemunition muss sich der Rüstungskonzern Rheinmetall nun mit dem großen Konkurrenten Nammo aus Norwegen auseinandersetzen. Denn das Bundeskartellamt genehmigte jüngst ein Gemeinschaftsprojekt des großen norwegischen Rheinmetall-Konkurrenten mit dem deutschen Lenkflugkörperhersteller Diehl Defence. Es geht demnach um die Produktion der viel genutzten 155-Millimeter-Geschosse. Nammo hat außerdem in Deutschland keine Produktionsanlagen, was sich aber über das Gemeinschaftsunternehmen mit Diehl nun ändert. Und für dieses Joint Venture wurde nun die Freigabe erteilt. Beide haben sich damit für eine Bundeswehr-Ausschreibung den Zuschlag geholt. Doch der Auftrag sei so voluminös, dass er nur über das Joint Venture abgedeckt werden könne. Diel Defence produzierte zwar bisher Artilleriegranaten, aber nur in geringen Stückzahlen. Das wird nun anders.

Volkswagen-Gerüchte verdichten sich

Nachdem VW im Februar zwei Militärfahrzeuge als Prototypen vorgestellt hat, die im Werk Osnabrück in recht kurzer Zeit aufgebaut wurden, wollen die Wolfsburger nun bis Ende 2026 über die Zukunft des Werks Osnabrück entscheiden. Man sei mit Blick auf das Werk weiterhin dabei, an einem gangbaren Weg zu arbeiten, sei im Moment aber noch offen. Man habe auch Gespräche mit Rüstungsunternehmen geführt. Das sagte der VW-Konzernchef Oliver Blume bei der Bilanzvorlage in Wolfsburg. Im Laufe des Jahres soll dann entschieden werden bekanntgeben, wie es dort weitergeht. Als möglicher Interessent für den Standort gilt aber eh seit Langem Rheinmetall. Laut Nachrichten von der Automobilwoche will Rheinmetall dort dann schussfeste Fahrerhäuser für Militärlaster fertigen lassen. Im Werk arbeiten rund 2.300 Personen.

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