Premiere-Auftrag Rheinmetall liefert Flugabwehrsystem erstmals an Nato-Staat

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Rheinmetall hat, wie jetzt mitgeteilt wurde, sein neues Flugabwehr-System Skynex erstmals komplett an Italien verkauft ...

Mit dem neuartigen Flugabwehrsystem Skynex hat Rheinmetall erstmals einen Nato-Staat überzeugt, das System anzuschaffen. Gemeint ist Italien, wie die dpa erfahren hat. Hier mehr dazu ...(Bild:  Rheinmetall)
Mit dem neuartigen Flugabwehrsystem Skynex hat Rheinmetall erstmals einen Nato-Staat überzeugt, das System anzuschaffen. Gemeint ist Italien, wie die dpa erfahren hat. Hier mehr dazu ...
(Bild: Rheinmetall)

Man hat einen entsprechenden Auftrag für die Lieferung von Skynex von Italien über zunächst 73 Millionen Euro bekommen, teilte Deutschlands größter Rüstungskonzern mit. Es geht um ein System mit einer Sensoreinheit zur Luftraumüberwachung, einer Einsatzzentrale und mit vier 35-Millimeter-Geschützen, die den Angaben zufolge bis zu 1.000 Schuss pro Minute abgeben können (Das MG3 der Bundeswehr kommt auf eine Kadenz von 1.300 Schuss pro Minute mit dem Kaliber 7,62 Millimeter). Der Vertrag beinhaltet die Option auf drei weitere Systeme, heißt es. Insgesamt könnte Rheinmetall knapp 280 Millionen Euro erhalten. Die Lieferung des ersten Pilotsystems soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.

Rheinmetall hofft auf weitere Interessenten an Skynex

An Rumänien hat Rheinmetall Skynex in abgespeckter Version bereits verkauft – ohne Kanonen, denn Rumänien nutzt seine bisherigen Flugabwehrgeschütze weiter. Man modernisiert die Anlagen aber mit Rheinmetall-Komponenten. Außerdem ist Skynex bereits in der Ukraine im Einsatz. Dem Auftrag aus Italien komme außerdem eine besondere Rolle zu, weil Referenzkunden in der Rüstungsindustrie wichtig seien. Der Vertrag mit Rom könnte sich also als Türöffner für Flugabwehrgeschäfte mit anderen Nato-Staaten erweisen.

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