Startschuss Rheinmetall-Geschosse gehen von Unterlüß in die Welt

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Mit einem neuen Werk für Artilleriemunition möchte Rheinmetall seine Rolle als produktivster Hersteller von 155-Millimeter-Geschossen in der westlichen Welt zementieren.

Geballte Verteidigungs-Power versprechen sich viele Länder von den 155-Millimeter-Artilleriegranaten von Rheinmetall. Der Ukrainekrieg tat sein Übriges dazu. Nun wird in Niedersachsen die Produktion dieser Geschosse in Unterlüß hochgefahren.(Bild:  Rheinmetall)
Geballte Verteidigungs-Power versprechen sich viele Länder von den 155-Millimeter-Artilleriegranaten von Rheinmetall. Der Ukrainekrieg tat sein Übriges dazu. Nun wird in Niedersachsen die Produktion dieser Geschosse in Unterlüß hochgefahren.
(Bild: Rheinmetall)

Der Rüstungskonzern Rheinmetall weiht heute das neue Werk für Artilleriemunition in Unterlüß in Niedersachsen ein. Die Serienproduktion der 155-Millimeter-Geschosse soll dann auch in Kürze anlaufen, heißt es weiter. Nach einem Probebetrieb werde die Produktionsmenge nun schrittweise hochgefahren. So würden in diesem Jahr 25.000 Granaten gefertigt werden. Ab 2027 sollen es dann 350.000 Stück sein. Inklusive der Fertigung in anderen Werken möchte Rheinmetall dann in rund zwei Jahren eine Kapazität von 1,5 Millionen Geschosse bieten können.

Unterlüß wird wichtiger Artilleriemunitions-Standort

In Unterlüß ist Rheinmetall aber schon lange präsent. Die Waffenschmiede betrieb dort bisher aber einen eher kleinen Produktionsbereich für Artilleriemunition, aber auch für den Schützenpanzer Puma. Dort kann man auch auf eine kilometerlange Schießbahn zugreifen. Nun gewinnt die Produktion von 155-Millimeter-Geschossen dort also deutlich an Gewicht. Die Nachfrage nach so einer Munition ist mit dem Beginn des Ukrainekriegs 2022 bekanntlich nach oben geschnellt. Und Rheinmetall gehört zu den wichtigsten Lieferanten für die Ukraine. Zur Einweihung erwartet der Konzernchef Armin Papperger übrigens den Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Nato-Generalsekretär Mark Rutte, wie es heißt.

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