Kantenbearbeitung
Richt- und Entgratmaschinen ersparen viel Nacharbeit

Ein Gastbeitrag von Stéphane Itasse 4 min Lesedauer

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Wie man als Zulieferbetrieb wachsen kann, demonstriert die Hatec GmbH in Pönning. Mit gewachsen sind auch die Kundenwünsche nach Qualität. Dazu tragen nun unter anderem Richt- und Entgratanlagen von Arku bei.

Bei Hatec sind zwei ganz verschiedene Maschinen sinnvoll verkettet: Eine Entgratanlage Edge Breaker 4000 und eine Richtmaschine Flat Master 88 von Arku.(Bild:  Arku)
Bei Hatec sind zwei ganz verschiedene Maschinen sinnvoll verkettet: Eine Entgratanlage Edge Breaker 4000 und eine Richtmaschine Flat Master 88 von Arku.
(Bild: Arku)

Der Fokus auf Qualität ist bei Hatec nicht zu übersehen. Der niederbayerische Mittelständler hat nicht nur eine beachtliche Zahl von Zertifizierungen bestanden, auch der Maschinenpark ist ganz auf der Höhe der Zeit. Zudem zeichnet sich das Unternehmen durch seine Angebotspalette aus: Hatec bietet mittlerweile mehr als nur Metallbearbeitung und hat das Portfolio von der Metallbearbeitung bis zur Montage ganzer Baugruppen erweitert. Bei der Blech- und Rohrbearbeitung offeriert der Mittelständler das Laserschneiden von Zuschnitten, bei Bedarf das Fräsen und nicht zuletzt das Fügen zu Baugruppen. Unverzichtbar ist dabei ein Maschinenpark, den das Unternehmen immer auf dem modernsten Stand hält. Zum Beispiel hat Hatec erst kürzlich auf Faserlaser umgestellt. Die Kunden aus den Branchen Nutzfahrzeuge, Landmaschinen, Logistik und Medizintechnik wissen das zu schätzen.

Ebenheit und Kantenverrundung werden wichtiger

„Unsere Kunden legen immer mehr Wert auf Ebenheit und verrundete Kanten bei den Zuschnitten“, berichtet Markus Heinrich, Technischer Betriebsleiter bei Hatec. Das hängt damit zusammen, dass die Beschichtungen an gratfreien, verrundeten Kanten besser haften. Für die Produktionsplanung hat der Wechsel von CO2- auf Faserlaser eine große Bedeutung, da mehr Teile entgratet werden müssen. Die Ebenheit und die Spannungsreduzierung der Einzelteile wiederum sind wichtig, um bei Schweißbaugruppen einen Schweißverzug möglichst zu vermeiden. „Wir und auch unsere Endkunden wollen effektiver arbeiten“, sagt Heinrich. Das gilt für Einzelteile, Schweißbaugruppen und bis zur Montage, diese wird einfacher, wenn die Toleranzen für die Ebenheit enger sind.