Nie blind Automatisieren! Rittal eröffnet Application Center in Gera

Quelle: Pressemitteilung von Rittal 2 min Lesedauer

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In Zeiten der Energiewende sind nach Ansicht von Rittal Niederspannungs-Schaltanlagen besonders wichtig.In Gera wird deshalb der Schaltanlagenbau gezielt beschleunigt.

Lieber testen als Zeit und Geld verschwenden! Das unterstützt das neue Application Center von Rittal in Gera. Hier durchschneiden die Parter von Rittal und von der Friedhelm Loh Group das symbolische rote Band. Auch Experten von Eplan und Ehrt werden vor Ort zur Seite stehen.(Bild:  V. Kloubert)
Lieber testen als Zeit und Geld verschwenden! Das unterstützt das neue Application Center von Rittal in Gera. Hier durchschneiden die Parter von Rittal und von der Friedhelm Loh Group das symbolische rote Band. Auch Experten von Eplan und Ehrt werden vor Ort zur Seite stehen.
(Bild: V. Kloubert)

Die Energiewende erfordert einen schnellen Um- und Ausbau der Strominfrastruktur und damit steigt der Bedarf an Niederspannungs-Schaltanlagen, wie Rittal registriert. Und seit April betreibt Rittal in Gera bereits ein Vormontagezentrum, um die Kunden mit vormontierten „VX25 Ri4Power“-Stromverteilungssystemen und konfektionierten Kupferschienen beim schnellen Aufbau der Anlagen zu unterstützen. Besucher des neuen Application Center, das am 21. September eröffnet wurde, können nun zusammen mit Rittal, Eplan und Ehrt erleben, wie sie mit der Automatisierung ihrer Prozesse sowie vormontierten Verteilsystemen und passenden Schienen den Aufbau von Schaltanlagen beschleunigen. So könnten Schaltanlagenbauer in Zeiten knapper Fachkräfte mehr Aufträge bearbeiten, die zur Umsetzung der Energiewende beitrügen. Prof. Friedhelm Loh und die Rittal-Geschäftsführung teilten dabei mit Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb feierlich das rote Band und gingen bei einer Informations- und Netzwerkveranstaltung gleich mit den ersten Kunden ins Gespräch.

Testen, welche Automatisierung den besten Effekt bringt

„Das neue Rittal Application Center ist ein Kompetenzcenter für ganzheitliche Möglichkeiten. Kunden können dort nicht nur konfektionierte Kupferschienen als Arbeitsergebnisse der Maschinen bestellen, sondern sich bei einem Besuch auch mit dem Herstellungsprozess und den Möglichkeiten auf ihrem eigenen Shopfloor befassen“, so Uwe Scharf, Geschäftsführer Rittal Vertrieb Deutschland. Rittal Automation Systems und Kupferspezialist Ehrt aus der Unternehmensgruppe bieten dabei die Maschinen in Verbindung mit Eplan auch als Automatisierungssysteme für den Shopfloor der Schaltanlagenbauer an, wie es weiter heißt. In Gera ermitteln die Besucher dann mit den Fachleuten, welche Automatisierungsschritte in ihrer eigenen Fertigung beim Aufbau von Schaltanlagen den besten Effekt erzielen. An den live arbeitenden Maschinen können sie das Ganze auch direkt im Rahmen eigener Projekten testen.

Standardisierte Prozesse pushen Energieinfrastruktur-Aufbau

Die in Gera arbeitenden Maschinen sind Teil der abgestimmten Möglichkeiten aus Software und Hardware von Rittal, Eplan und Rittal Automation Systems, die allesamt darauf zielen, den Prozess in Sachen Steuerungs- und Schaltanlagenbau zu beschleunigen und zu optimieren. „Die Industrie braucht ein hohes Tempo und standardisierte Qualität beim Ausbau der Energieinfrastruktur“, merkt Markus Asch, CEO Rittal International und Rittal Software Systems dazu an. Dabei haben die Schaltanlagenbauer eine Schlüsselfunktion, denn das wesentliche Optimierungspotenzial steckt in industrialisierten Arbeitsprozessen, die speziell in Zeiten von knappen Fachkräften punkten, so Asch. Die Beschleunigung gelinge aber nur aus der klugen Verbindung von Hardware und Software, sowie über Digitalisierung und Automatisierung. Welche Maschine und welche anderen Systeme rentieren sich bei welcher Art von Aufträgen am schnellsten, stellt sich die Frage. Und lohnt sich das Investment in eine eigene Automatisierung, oder werden die knappen Personalressourcen in der aktueller Situation gar schneller frei für wertschöpfende Prozessschritte, wenn die Rittal Systemtechnik und Kupferschienen zunächst aus Gera vormontiert und konfektioniert eingekauft werden? Alles Fragen, die man laut Rittal in Gera zu beantworten weiß. Denn unter dem Motto „Join. Apply. Grow.“ könnten bestehende Kunden und Neukunden dort gemeinsam mit den Experten alles ausprobieren. Sie könnten auch ihre eigenen Projekte dort betreuen, in realen Werkstattumgebungen neue Workflows auf Effizienz testen, sowie die Vorteile von Software und Automatisierungstechnik erfahren.

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